Altstadtfonds: Geld für Insektenpfad und Internet der Dinge

Bewerben für die zweite Runde

Warendorf

Im Zuge des integrierten Stadtentwicklungsprozesses wurde der Altstadtfonds im Jahr 2018 ins Leben gerufen. Sein Ziel: Das Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner für ihre Altstadt mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Warendorf jährlich zu unterstützen. Somit standen bereits zum vierten Mal in Folge auch in diesem Jahr wieder 10 000 Euro für die unterschiedlichsten bürgerschaftlichen Projekte zur Verfügung.

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Die ehrenamtliche Jury des Altstadtfonds, hier bei ihrer letzten Sitzung vor Ausbruch der Corona-Pandemie im Februar 2020, beriet in diesem Jahr digital über die Vergabe der Mittel aus dem Verfügungsfonds. Zwei Anträge stießen bei der Jury auf Zuspruch. Foto:

Ein Insektenpfad und das Internet der Dinge – so unterschiedlich können sie sein, die bürgerschaftlichen Projekte des Altstadtfonds, die künftig zur Attraktivität und Lebensqualität in der Warendorfer Altstadt beitragen. Im Zuge des integrierten Stadtentwicklungsprozesses wurde der Altstadtfonds im Jahr 2018 ins Leben gerufen. Sein Ziel: Das Engagement der Anwohnerinnen und Anwohner für ihre Altstadt mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Warendorf jährlich zu unterstützen. Somit standen bereits zum vierten Mal in Folge auch in diesem Jahr wieder 10 000 Euro für die unterschiedlichsten bürgerschaftlichen Projekte zur Verfügung.

Die ehrenamtliche Jury des Altstadtfonds stand vor der Qual der Wahl: In der digital stattfindenden Sitzung musste sie aus fünf Projekten wählen. In der sehr konstruktiven und angeregten Diskussion über die verschiedenen Anträge haben final nun zwei Projekte den Zuspruch der Jury erhalten.

So wird zum einen die Bürgerstiftung Warendorf in Kooperation mit der Initiative „Rettet die Bienen“ bei der Errichtung eines Insektenpfads über den Verfügungsfonds vollständig finanziert.

Zum anderen erhält der Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit in Kooperation mit der Freifunk-Community Warendorf eine hundertprozentige Förderung zur Einrichtung eines sogenannten LoRaWAN-Netzes.

Der Insektenpfad wird in der Altstadt starten und enden und dabei die Besucher auf rund 7,5 Kilometern zu 16 unterschiedlichen Stationen führen. Das LoRaWAN-Netz (Low Range Wide Area Network) wird für die Warendorfer Altstadt eine Basis für Themen rund um das Internet der Dinge (IoT – Internet of things) bieten, ohne dabei auf kommerzielle Anbieter zurückgreifen zu müssen. Ausführliche Projektinformationen können demnächst auf der Internetseite des Quartiersbüros (www.altstadt-warendorf.de) abgerufen werden.

Ein Lichtblick für die Antragsteller, die zunächst leer ausgegangen sind: Im August 2021 tagt die Jury des Altstadtfonds ein weiteres Mal, da noch Restmittel vorhanden sind. Bürgermeister Peter Horstmann nutzt daher die Gelegenheit, interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu aufzurufen, sich für die zweite Runde zu bewerben: „Falls Ihr Interesse geweckt werden konnte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen und sich mit Ihrer Idee für unsere schöne Altstadt engagieren“. Die Anträge können noch bis zum 5. Juli beim Quartiersmanagement einreicht werden.

Das Team des Quartiersbüros steht bei der Antragstellung, Ausgestaltung sowie Umsetzung der Projekte gerne zur Seite. Das Quartiersmanagement ist immer montags von 13 bis 17 Uhr und mittwochs von 10 bis 13 Uhr im Quartiersbüro am Krickmarkt 13 sowie außerhalb dieser Zeiten unter  0 25 81 / 9 49 97 98 und per E-Mail (quartiersbuero@altstadt-warendorf.de) zu erreichen.

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