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Zehnte Auflage der Warendorfer Weinstraße

Bis in die Gabelspitzen motiviert

Warendorf

Schönes Wetter könnte zu akuter (Sitz-)Platznot führen. Vom 10. bis 12. Juni öffnet die Weinstraße zum zehnten Mal.

Von Jörg Pastoor

Da steht es: Am Wochenende nach Pfingsten ist die zweijährige Zwangspause für die Weinstraße vorüber. Dann ist mit erstmals 2000 Sitzplätzen wieder gut drei Tage Zeit für „Schlemmen am See“ – Musik und Rahmenprogramm eingeschlossen. Alle Akteure und Sponsoren freuen sich auf die zehnte Auflage der Warendorfer Weinstraße vom 10. bis 12. Juni im Emsseepark. Foto: Jörg Pastoor

Mediterrane Tapas? Flammkuchen? Eher Crepes oder lieber doch Deftiges wie ein Hüftsteak oder einen „Westfalenburger“? Ob die Gäste der 10. Warendorfer Weinstraße ihre Speisen eher mit Wein (bei Bedarf mit weniger oder ohne Alkohol), Altbierbowle oder Prosecco in diversen Likörmischungen begleiten: Alle Kooperationspartner sind bis in die Gabelspitzen motiviert. Und sollte das Wetter mitspielen, wonach es aussieht: Die um 400 auf 2000 aufgestockten Sitzplätze werden, da ist sich Mitinitiator Uwe Henkenjohann sicher, nicht frei bleiben denn, wie immer: „Mit Wartezeiten wird zu rechnen sein.“

Mitinitiator Uwe Henkenjohann

Runder Geburtstag für das  „Schlemmen am See“ – 2011 konnte niemand ahnen, was daraus mal wird, wie André Auer, Teamleiter Veranstaltungen und Stadtwerbung, Mittwoch bei der Programmvorstellung von „Nummer zehn“ andeutete. Tatsächlich, so „Vom Fass“-Inhaber Uwe Henkenjohann, habe sich das Weinfest auf dem Marktplatz damals damals „ein bisschen totgelaufen“. Auch mit Rücksicht auf die Anlieger, kalkulatorisch aber vor allem wegen des Bedarfs an mehr Fläche, sei dann in der heute noch aktiven Gastronomenrunde die Idee mit dem Emsseepark als Freiluft-Speiselokal auf Zeit entstanden.

Und jetzt? „Es sind alle wieder dabei“, freute sich Henkenjohann und blickte neben den Hauptsponsoren Sparkasse Münsterland Ost auf Pro Car, Vedder Premiumevent, Hotel Im Engel, Franks Pizzeria, Bistro&Eventraum Deula, Le Feu und Alte Herrlichkeit.

Erstmals 2000 Sitzplätze

Damit wäre das Team genannt, das von Freitag bis Sonntag alles gibt, was Küche und Kühlräume bieten. Alle Kapazitäten seien aufs Maximum hochgefahren, so Uwe Henkenjohann: „Mehr geht hier nicht.“ Das Wetter? „Wir brauchen nur trocken. Es müssen keine 30 Grad werden.“ Das wäre bei einer allein getränkeseitig einige Dutzend Weinsorten langen Karte vielleicht auch besser.

Wer zwischendurch eine Schlemmpause einlegen möchte, kann sich die Fahrzeuge des Schiffsmodellbauclubs ansehen, beim Wassersportverein selbst aktiv werden oder zusehen, wie das mit dem Segeln oder Standup-Paddeln geht. Vielleicht passt noch etwas vom Kunsthandwerkermarkt (am Sonntag) in die Wohnung, oder die Vorführungen des Sassenberger Hundevereins am Tag des Hundes eignen sich als Alternative. Für Musik ist jedenfalls an allen drei Tagen gesorgt. Zudem stellt Sponsor Procar einige BMW-Modelle aus – und Berater mit Antworten auf alle Fragen zur Seite.

Bürgermeister Peter Horstmann

Für Bürgermeister Peter Horstmann war es „höchste Zeit, dass es losgeht“ an diesem außergewöhnlichen Standort. Für ihn steht fest, dass „alle richtig Lust haben“ auf die stimmungsvolle Veranstaltung.

Seine Weltpremiere erlebt übrigens eine neue Getränkekomposition: Gerd Leve hat zusammen mit Unterhaltungsprofi und Weinsommelier Bernd Stelter den „Kalten Flamingo“ kreiert. Der – Stelter – könnte übrigens auf der Weinstraße auftauchen. Ganz spontan. Zum Schlemmen am See . . .

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