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Neues Förderprogramm aufgelegt

Bis zu 65 000 Euro pro Gebäude

Warendorf

Ein Topf von Bund und Land schüttet Geld für den Umbau ehemaliger Einzelhandelsgeschäfte aus. das findet nicht nur die Stadt interessant.

Von Jörg Pastoor

Leerstände im Ostviertel könnten mit einem neuen Zuschusstopf auch zu Wohnraum umgebaut werden. Die Verwaltung will sich nach positiven Rückmeldungen von Eigentümern darum bewerben. Foto: Jörg Pastoor

Ein neuer Fördertopf soll Umbauten nicht mehr für Einzelhandels-Nutzung vermietbare Gebäude in den Innenstädten unterstützen. Weil die Stadtverwaltung da Chancen für manchen Immobilienbesitzer im Ostviertel sieht, will sie zum Monatsende eine Bewerbung um Aufnahme in dieses vom Bund und Land gespeiste Zuschussprogramm losschicken. Den Segen des Stadtentwicklungsausschusses hat sie dafür.

Pascale Kaell, Teamleitung Stadtplanung, sah in dem Programm einen Mehrwert für die Altstadt. Dauerhafte Leerstände könnten damit im Gegensatz zu früher auch zu Wohnraum umgebaut oder für Dienstleister nutzbar gemacht werden. Als Privatmann könne man es zusammen mit dem schon gut beanspruchten Fassaden- und Hofprogramm auf zusammen bis zu 65 000 Euro Förderung bringen.

Mit Fassaden- und Hofprogramm kombinierbar

Ihre Annahme, dass Hausbesitzer im Ostviertel, vor allem der Oststraße, wegen der Verlagerung von Einzelhandelsnutzungen nach Westen verstärktes Interesse an diesem Fördertopf haben könnten, bestätigte sich nach ersten Umfragen. Es habe ein paar Rückläufer gegeben. Resultat: „Rund 20 Gebäude würden sich theoretisch für so eine Förderung eignen“, so Kaell. Auch das Quartiersbüro habe positive Rückmeldungen auf entsprechende Informationen von Eigentümern erhalten. Weil sie sich gut vorstellen könne, dass der Bedarf da ist, wolle man jetzt bis 30. September den Antrag stellen.

Eine Einbeziehung der Klosterstraße, wie Ausschussvorsitzender Peter Steinkamp (CDU) se nachfragte, ist vorerst nicht damit verbunden. Aber laut Pascale Kaell sei dieser Bereiche auf jeden Fall ein weiteres Thema des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (Isek).

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