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Mehr als 10.000 Schützen sorgen für gute Stimmung

Bleibende Eindrücke vom Bundeskönigsschießen

Warendorf

Für die Vertreterinnen und Vertreter der Schützenbruderschaft „St. Georg“ Müssingen werden diese Eindrücke noch lange bleiben – sie waren Gäste beim diesjährigen Bundeskönigsschießen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. König Ludger Wessel-Terharn konnte zwar keinen königlichen Titel dort erringen, doch unter den mehr als 10.000 Teilnehmenden war die Stimmung perfekt.

„Familienfoto“ der Schützenbruderschaft „St. Georg“ Müssingen mit Königspaar Jutta und Ludger Wessel-Terharn auf der Ehrentribüne beim Bundesfest. 2022 Foto: privat

Ludger Wessel-Terharn, Schützenkönig der Schützenbruderschaft „St. Georg“ Müssingen und amtierender Landesbezirkskönig, hatte sich im August bei dem in Harsewinkel stattgefundenen Landesbezirkskönigschießen zur Teilnahme am diesjährigen Bundeskönigschießen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) qualifiziert. Der BHDS ist einer der größten Zusammenschlüsse von Schützenbruderschaften in Deutschland. Er umfasst rund 1300 Bruderschaften mit 250.000 aktiven Schützen und 600.000 Mitgliedern. Das Motto des Verbandes lautet „Für Glaube, Sitte und Heimat“.

Bundesfest 2022 in Ostenland

Die größte Zusammenkunft dieses Verbandes, das Bundesfest 2022 in Ostenland bei Delbrück, fand jetzt am vergangenen Wochenende statt. Unterstützt durch eine Abordnung der Müssinger Wachgarde reiste König Ludger bereits am Samstag zu den Schießwettbewerben an. Trotz eines erneut guten Schießergebnisses konnte sich diesmal König Ludger bei der fast 90-köpfigen Konkurrenz nicht durchsetzen und keinen weiteren königlichen Titel erringen. Neue Bundeskönigin wurde mit 30 von 30 möglichen Ringen Andrea Reiprich-Esch aus Neuwied. Am darauffolgenden Sonntag machte sich die Schützenbruderschaft „St. Georg“ mit fast 70 Schützengeschwistern im Doppeldeckerbus auf den Weg nach Ostenland, um mit weiteren mehr als 10.000 angemeldeten Schützen ein ganz besonderes Schützenfest zu feiern. Nach der am Vormittag stattgefundenen Krönungszeremonie, bei der die neue Bundeskönigin und die sechs Diözesanmajestäten gekrönt wurden, und der anschließenden Messe, machte sich der fast nicht endende Schützenzug auf den Weg – vorbei an den vielen tausenden gut gelaunten Zuschauern – zum Festplatz. Der Festzug bestand aus 188 Schützenbruderschaften aus den Diözesanverbänden Köln, Münster, Trier, Aachen, Essen und Paderborn. Insgesamt 12.200 Majestäten, Schützen und Musiker aus 30 Musikvereinen, Tambourcorps und Fanfarenzügen boten ein besonderes Bild.

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