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Sternsinger bringen Segen

Botschafter für den Frieden

Milte

Auch in Milte zogen am Wochenende wieder die Sternsinger von Haus zu Haus, um Spenden für wohltätige Projekte zu sammeln.

Von Emil Schoppmann

Mehr als 40 Sternsinger sammelten in Milte für wohltätige Projekte.  Foto: Emil Schoppmann

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ rückten sie den Schutz von Kindern vor Gewalt in den Mittelpunkt. „Im Zeichen des Sternes seid ihr Lichtblicke für andere Menschen“, lobte Pastoralreferentin Elisabeth Jahn am sonntäglichen Aussendungsgottesdienst das Engagement der Sternsinger. Ihr Dank galt ebenfalls der Messdienergruppe, welche die Sternsingeraktion auch in diesem Jahr wieder organisiert hatte. Die Kolpingsfamilie sorgte an beiden Tagen für die leibliche Verpflegung. Eltern, Gruppenleiter und Kolpingsenioren stellten sich freiwillig als Fahrer zur Verfügung.

Auf diese Weise besuchten mehr als 40 Könige in neun Gruppen am Samstag die Menschen im Dorf und am Sonntag die Milter Bauernschaften. Mit bunten Gewändern und selbstgebastelten Kronen bekleidet, sangen sie das Dreikönigslied und schrieben die Segensbitte „20-C+M+B-23“ an die Hauswände. Die Buchstaben C + M + B stehen für den Spruch „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“.

Malia Borgmann, Sarah Micke, Laura Schabhüser, Mareike Terörde und Sina Deitert (v.l.) bildeten eine von neun Sternsingergruppen.  Foto: Emil Schoppmann

Neben Geldspenden erhielten die Sternsinger als Dank für ihren Einsatz auch Süßigkeiten, die am Ende unter den Kindern verteilt wurden. Insgesamt kamen bei der Aktion 4810 Euro zusammen. Jeweils zur Hälfte wird der Erlös für die Arbeit der Franziskaner in Brasilien in der Diözese Bacabal, der einstigen Wirkungsstätte des Milter Bischofs Heinrich Große Lohmann, sowie für die Ukraine-Nothilfe des Kindermissionswerks verwendet.

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