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Traditioneller Segensspruch auch in Corona-Zeiten

Bürgermeister kommt zu den Sternsingern

Warendorf

Wenn die Sternsinger in Coronazeiten nicht ins Rathaus kommen können, kommt Bürgermeister Peter Horstmann zu den Sternsingern. Die drei Könige Lisa, Hanna und Sarah freuen sich an ihrer Sternsinger-Haltestelle über Geld und Süßes.

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Wenn die Sternsinger in Coronazeiten nicht ins Rathaus kommen können, kommt Bürgermeister Peter Horstmann zu den Sternsingern. Die drei Könige Lisa, Hanna und Sarah freuen sich an ihrer Sternsinger-Haltestelle über Geld und Süßes. Foto: Joachim Edler

In früheren Jahren klopften in Warendorf bei der Sternsinger-Aktion Caspar, Melchior und Balthasar an die Haustüren. Doch in Corona-Zeiten sind Alternativen gefragt. Denn gerade in Zeiten der Pandemie ist es wichtig, dass die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder in der Welt auf kreative Weise neue Wege findet, den Segen zu den Menschen zu bringen, um die dringend benötigten Spendengelder zu sammeln. Und an Ideen mangelt es den Sternsingern der Pfarrgemeinde St. Laurentius mit St. Marien und St. Josef nicht. Statt der Hausbesuche gibt es in diesem Jahr sogenannte „Sternsinger-Haltestellen“, bei denen sich Gläubige den Segen abholen können. Eine solche Haltstellen war am Freitag im Eingangsbereich des Wochenmarktes. Geschützt vor Wind und Regen unter dem Vordach der Volksbank standen die drei Könige Lisa, Sarah und Hanna. Und auch in Corona-Zeiten verteilten die Sternsinger ihren traditionellen Segenswunsch: „Christus segne dieses Haus“.

Es sei schade, dass der Besuch der Sternsinger nicht wie sonst ablaufen kann – es ist jedes Mal etwas sehr Besonderes, wenn die Kinder ins Rathaus kommen und den Segen bringen, sagte Bürgermeister Peter Horstmann. Und da die Sternsinger nicht zu ihm kamen, kam der Bürgermeister am Freitag zu den Sternsingern. Horstmann selbst erinnerte sich an die Zeit, als er noch Sternsinger war. Gegen die Kälte gab es damals ein Kakao-Taxi, das die Sternsinger versorgt habe, erzählte er.

Andrea Rolf und Annette Lensing vom St. Marien-Sternsinger-Vorbereitungsteam bestätigten, dass es diese Verpflegungsform auch noch heute gibt. Der Bürgermeister war natürlich nicht mit leeren Händen gekommen: Geld und Süßes gab er gerne. Die Sternsinger bedankten sich.

Die sogenannten „Sternsinger-Haltestellen“ sind in der Stadt verteilt: auf dem Marktplatz, an der Josefskirche und am Sonntag auch an der Klosterkirche sind die Sternsinger anzutreffen. Lisa, Sarah und Hanna stehen Samstag am Marktkauf.

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