1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Warendorf
  6. >
  7. CDU-Bürgerstammtisch feiert Premiere

  8. >

Von Verkehrsfragen bis zum Bau der neuen Sporthalle

CDU-Bürgerstammtisch feiert Premiere

Freckenhorst

Ein Stammtisch ohne Stammtischparolen, dafür mit Gesprächen in lockerer Atmosphäre über aktuelle Themen, die die Freckenhorster – auch in Warendorf – derzeit bewegen, bot der erste offene CDU-Bürgerstammtisch am Freitag im Stiftshof Dühlmann.

Von Andreas Engbert

Zum ersten Austausch im Stammtischformat hatte die CDU-Ortsunion Freckenhorst eingeladen. Foto: Andreas Engbert

Kleinere Spitzen etwa gegen die Warendorfer Verwaltungsleitung und die Konkurrenzparteien im Stadtrat oder Klimaaktivisten ließen sich die CDU-Lokalpolitiker bei aller sachlicher Diskussion trotzdem nicht nehmen. „Wir wollten das Angebot machen, über die Politik zu reden, die uns betrifft“, erläuterte der Ortsunionsvorsitzende Martin Richter, dass beim neuen Format bewusst keine Themen festgelegt seien. Die meisten der rund 15 Teilnehmer kamen aus den Reihen der CDU-Mitglieder.

Die Bandbreite der Themen, die den Anwesenden auf den Herzen lagen, war breit gestreut, von Verkehrsangelegenheiten wie Tempo 30 auf den Freckenhorster Ortsdurchfahrtstraßen, Radwegebau oder der Umgehungsstraße über die Emsinsel, wirtschaftliche Themen bis hin zum Bau der neuen Sporthalle und deren Nutzungsmöglichkeiten.

Doris Kaiser, stellvertretende Bürgermeisterin

„Wir sind viel zu ruhig“, befand Doris Kaiser, stellvertretende Bürgermeisterin, dass man sich in Freckenhorst wieder mehr für die Freckenhorster Umgehung stark machen müsse. Sie erinnerte an eine Demonstration mit 800 bis 1000 Teilnehmern auf der Kreuzung in der Ortsmitte und eine kleinere Protestaktion, die ihr sogar eine Vorladung eingebracht habe. Vielleicht, so frotzelte Vorstandsmitglied Wolfgang Kohn, müsse man sich ja auf der Straße festkleben. Martin Richter befand, man dürfe sich nicht durch die Alternativvorschläge der IWS irritieren lassen.

Unverständnis äußerten die Anwesenden über die Planungen seitens der Verwaltung, das Baugebiet an der neuen Sporthalle so zu planen, dass Veranstaltungen nur bis 22 Uhr in der Halle durchgeführt werden dürfen: „Das haben wir lang und breit besprochen“, erinnerte sich August Finkenbrink. Die jetzigen Planungen entsprächen nicht dem, was in der Politik besprochen worden sei, pflichtete ihm Martin Richter bei: „Da fühlt man sich hintergangen, belogen und verarscht“, nahm er kein Blatt vor den Mund und warf der Verwaltungsleitung in Warendorf fehlendes Gespür für die Bedürfnisse vor Ort vor.

Startseite