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Denkmalschutz

Zwei Männer und ihre Uralthäuser in Warendorf

Warendorf

Der eine hätte niemals ein denkmal­geschütztes Haus gekauft. Der andere hat genau das getan – aus tiefster Überzeugung. Notizen über zwei Männer und ihre Alt- und Uralthäuser in Warendorf.

Annegret Schwegmann

Zwei Häuser, zwei Geschichten: Frank Vorwerk (unten rechts) renoviert eines der ältesten Häuser in Warendorf. Reinhild und Hermann Josef Becker (unten links) haben ein rund 200 Jahre altes Haus gekauft. Wichtig für sie: Es sollte auf keinen Fall unter Denkmalschutz stehen. Foto: Annegret Schwegmann

Es war Liebe auf den ersten Blick. Und es war das so unaufgeregt wirkende architektonische Gesamtkunstwerk, das ihm gleich gefiel: Der Klinker, der farblich so unentschieden mit Ocker und orangeroten bis braunen Sprengseln spielt. Die Haustür und die Fenster mit ihren Sprossen und ganz besonders die roten Steine, die ihnen einen gefälligen Rahmen geben. Als er das Haus in der Warendorfer Altstadt sah, wusste Hermann-Josef Becker: Hier will ich mit meiner Frau leben. Dass Teile des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert datieren, gefällt ihm besonders. Becker mag Häuser, die Geschichten erzählen.

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