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Freibadbesuch unter strengen Auflagen

Der große Ansturm bleibt aus

Warendorf

Das durchwachsene Pfingstwetter sorgte dafür, dass der ganz große Ansturm auf das wieder geöffnete Freibad ausblieb. Trotzdem freuten sich die Schwimmer darüber, dass sie wieder ihrem Hobby nachgehen dürfen.

Von Rebecca Lekund

Max Lütke-Hüttmann (12) und Mart Evermann (13) gehörten mit zu den ersten Gästen am Wochenende. Gerade als es hieß, dass die Rutsche (rundes Foto) wieder freigegeben ist, gab es für die beiden Jugendlichen kein Halten mehr. Foto: Rebecca Lek

Freitag öffnete das Freibad wieder seine Türen. Mit strengen Auflagen durften vorerst nur 220 Sportschwimmer gleichzeitig das Bad betreten, denn der freizeitmäßige Aufenthalt war verboten. Im Laufe des ersten Öffnungstages änderte sich dies. Die Modellregion ging an den Start. Nicht nur die Liegewiese ist seitdem wieder freigegeben, sondern auch der Spielplatz, die Beachvolleyballfelder und das Kinderbecken. Dadurch erhöhte sich auch die Kapazitätsgrenze. Insgesamt 900 Badbesucher dürfen so gleichzeitig rein. „Demnächst ist auch ein Live-Tracking auf der Website geplant, damit die Badegäste vorher schauen können, wie voll es ist“, berichtete Badleiter Tristan Lerchner.

Das Wetter über Pfingsten war jedoch verhalten, sodass kein größerer Besucheransturm kam. Über 500 Schwimmwütige hielt dies aber nicht ab. Der Badleiter wirkte darüber allerdings erleichtert, denn durch die parallele Öffnung des Hallenbads ist die Personalkapazität derzeit ausgeschöpft.

Max Lütke-Hüttmann (12) und Mart Evermann (13)

Max Lütke-Hüttmann (12) und Mart Evermann (13) gehörten mit zu den ersten Gästen am Wochenende. Gerade als es hieß, dass die Rutsche wieder freigegeben ist, gab es für sie kein Halten mehr. „Wir hatten einfach Lust, mal wieder etwas zu machen. Vor allem ohne Maske“, gestanden die beiden. Damit standen sie nicht alleine da. Lerchner berichtete, dass sich vor allem das Einzugsgebiet erweitert hat. Nicht nur Warendorfer schwammen ihre Bahnen, sondern auch Gäste aus Versmold und Sendenhorst fanden ihren Weg ins Bad.

Die Nutzung der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung lief laut Lerchner ohne große Schwierigkeiten. Entweder installierten die Gäste die App vor Ort nach oder nahmen einen Luca-Schlüsselanhänger mit. Für einige der Badegäste war die Nutzung allerdings gewöhnungsbedürftig. Der 61-Jährige Theo Hartmeyer war froh, dass seine Nichte ihm mit Rat und Tat zur Seite stand. „Ich weiß nicht, ob ich das ohne Hilfe hinbekommen hätte“, gesteht Hartmeyer. Auf den Freibadbesuch verzichten möchte er allerdings nicht. Als langjähriger Saisonkarteninhaber stand für ihn fest, dass er wieder regelmäßig schwimmen gehen möchte.

Neben der Luca-App müssen die Badegäste einen negativen Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, eine Bescheinigung über die Genesung oder einen vollständigen Impfschutz nachweisen. Lockerungen, sofern die Inzidenz stabil unter 50 ist, sieht die aktuelle Corona-Schutzverordnung nicht vor. „Am 5. Juni kommt eine neue Fassung. Vielleicht sieht es dann schon wieder anders aus“, mutmaßt Lerchner. Bis dahin bleiben die eingeschränkten Öffnungszeiten bestehen. Danach sollen diese wieder ausgeweitet werden, sodass das Bürgerbad dann wieder ganztägig geöffnet wäre. Aktuelle Informationen sind jederzeit auf der Website des Freibads https://www.stadtwerke-warendorf.de/Freibad abrufbar.

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