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Kunst-Auktion im Schmeddinghoff-Haus

Der Hammer fällt für die gute Sache

Warendorf

Es war ein sehenswertes Spektakel, das Dieter Rüschenbeck im Schmeddinghoff-Haus organisiert hatte.

wn

Viele Warendorfe beteiligten sich an der Auktion „Kunst und Kurioses geht stiften“, die vor allem für den guten Zweck bestimmt war. Foto: Stavesand

In Kooperation mit der Kunstberatung Köhn und Grabel sowie Warendorf Marketing und der Stiftung „Bürger für Warendorf“ schallten aus dem Hinterhof des Hauses dutzende Male die legendären Worte: „70 zum Ersten, 70 zum Zweiten und 70 Euro zum Dritten!“ Besiegelt wurde der Kauf mit dem obligatorischen Hammerschlag.

Für die Versteigerung „Kunst und Kurioses geht stiften“ konnte der erfahrene Kunstauktionator David Hessels vom Soester Auktionshaus gewonnen werden. In routinierter Manier trieb er den Preis bei den rund 140 Exponaten in die Höhe. Denn schließlich ging es um den guten Zweck: Der Erlös fließt überwiegend der Stiftung „Bürger für Warendorf“ zu, über die das Geld direkt an Projekte im Stadtgebiet übermitteln wird.

Für Warendorf war die Auktion eine Premiere. Eine Idee, die sich als vollen Erfolg verbuchen lässt. Viele Warendorfer waren gekommen und hatten sich für zwei Euro eine der Bieterkarten ergattert, denn nur damit war die Teilnahme an der Auktion möglich. Einige der Besucher hatten sich die Exponate schon im Vorfeld bei den Vorbesichtigungen am Donnerstag, Freitag und Samstag angesehen.

Wer nicht das Passende gefunden hatte, konnte sein Geld aber auch anders loswerden: „Spenden sind immer willkommen“, sagte Rüschenbeck bei seiner Begrüßung, der sich sichtlich über die vielen Besucher freute. Wer eher auf Überraschungen steht, war bei André Auer vom Warendorfer Stadtmarketing an der richtigen Adresse: Er hatte mehrere Wundertüten im Gepäck, die er unter den Hammer brachte. Nur grob angerissen, was sich in den prall gefüllten Tüten verbirgt, gingen diese weg wie warme Semmeln.

Generell ließen sich die Warendorfer vom Auktionator nicht lange bitten: Es gab allerhand Stücke, die für über 100 Euro weggingen. „Es ist ja schließlich für den guten Zweck“, sagte ein Besucher.

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