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Lesung mit Hubertus A. Janssen

Die Gelbbauchunke in der Tümpeltunke

Warendorf

Humorvolle Gedichte präsentiert Hubertus A. Janssen in der Ausstellung „Mettendchen aus dem Homeoffice“.

Hubertus A. Janssen liest in der Ausstellung „Mettendchen aus dem Homeoffice“. Foto: Peter Menne

Weit mehr als 500 Gäste haben die aktuelle Ausstellung „Mettendchen aus dem Homeoffice“ im Historischen Rathaus der Stadt Warendorf besucht. „Alle gehen mit einem Lächeln oder Schmunzeln aus der Ausstellung“ freut sich auch Ursula Kronenberg, die gemeinsam mit Manfred Kronenberg und Richard Heine in den Ausstellungsräumen im Rathaus Aufsicht führt. Schon bei der Eröffnung zeigte sich, dass die humorigen Beiträge von Augustin Upmann die Besucherinnen und Besucher begeistern können.

Und nun konnte Horst Breuer, der gemeinsam mit Alfred Smieszchala für diese Ausstellung verantwortlich ist, einen weiteren Autor für eine Lesung in der Ausstellung gewinnen. Hubertus A. Janssen liest am Samstag (28. August) um 19 Uhr aus seinen Gedichten. In seinen humorvollen Werken erklärt Hubertus A. Janssen, wie sich die Gelbbauchunke in der Tümpeltunke fühlt, welche Erfahrungen der Labrador im Sprachlabor macht und was es mit Gerd dem Pferd auf sich hat. Bei einem Gläschen Wein oder Wasser verspricht das ein humoriger Abend zu werden. „Den kann man bei den Wetterprognosen auch gebrauchen“, ist sich Horst Breuer sicher.

Liebe zum Wort

Hubertus A. Janssen ist gebürtiger Warendorfer, Jahrgang 1964 und hat sein Abitur am Gymnasium Laurentianum absolviert. Hier entdeckte er auch seine Liebe zum geschriebenen und gesprochenen Wort – in der Theater-AG bei Dr. Winfried Grohe. „Da habe ich gemerkt, dass das etwas für mich ist“, erinnert sich Janssen. Er begann zu schreiben. Erst für sich, später für ein kleines Publikum. Sein erstes Theaterstück entstand in dieser Zeit, im Jahr 1987, zusammen mit Christoph Neukötter. „Es war, glaube ich, ganz gut. Beide Vorstellungen waren ausverkauft“, erzählt er.

Heute ist er als Mediziner in Datteln tätig, hat aber mit dem Schreiben nie aufgehört. Seine Schwerpunkte liegen in der Landwirtschaft, welch Wunder, denn der Förstersohn ist in der Natur groß geworden. Daher ist auch einer seiner Gedichtbände „Der Lurch hält durch“ betitelt.

Ortswechsel zum Tapetensaal

Wer gern mehr erfahren möchte von den ausgestellten Karikaturen und den dahinter stehenden Literaten ist am Samstag im Historischen Rathaus willkommen. Eine Personenbegrenzung und auch Anmeldung ist auf Basis der aktuellen Corona-Schutzbestimmungen nicht erforderlich.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung geht es weiter zum Tapetensaal in der Klosterstraße 7. „Wegen einer zeitgleich auf dem Marktplatz stattfindenden Veranstaltung haben wir uns für diesen Ortswechsel entschieden“, begründet Horst Breuer diesen Umstand.

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