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Stadt will Förderung von 2,5 Millionen Euro nicht aufs Spiel setzen

„Die Sporthalle in Freckenhorst kommt“

Freckenhorst

Bürgermeister Axel Linke: „Wir geben hier alles. Einerseits wollen wir so schnell wie möglich die Sporthalle in Freckenhorst bauen, anderseits aber auf die Fördergelder nicht verzichten.“

Joachim Edler

„Die Sporthalle in Freckenhorst kommt“, rief Bürgermeister Axel Linke am Mittwochabend beim Bürgermeister-Duell im Stiftshof Dühlmann allen Skeptikern zu. Hintergrund: Die Stadt hatte im Vorfeld versucht, Fördertöpfe für das Millionenprojekt in der Stiftsstadt anzuzapfen, kam aber nicht zum Zuge und plante deshalb mit Eigenmitteln. Baubeginn: so früh wie möglich.

Jetzt gibt es einen Silberstreif am Horizont, doch noch in den Genuss von Fördergeldern in Höhe von 2,5 Millionen Euro zu kommen. Und das will sich die Stadt nicht entgehen lassen.

Baudirektor Peter Pesch hatte bereits in der Ratssitzung die Kommunalpolitiker informiert: „Einen so hohen Betrag müssen wir uns als Stadt sichern.“

Voraussetzung, um an das Fördergeld zu kommen, ist allerdings, erst dann mit dem Bau der Sporthalle zu starten, wenn die Förderzusage amtlich ist. Ansonsten wäre das nämlich „förderschädlich“, sagte Pesch und betonte: „Das heißt aber nicht, dass der Bau der Sporthalle auf die lange Bank geschoben wird. Wir möchten die Förderung nur nicht aufs Spiel setzen.“

Das unterstrich auch Bürgermeister Axel Linke beim Bürgermeister-Duell am Mittwochabend in Freckenhorst: „Wir geben hier alles. Einerseits wollen wir so schnell wie möglich die Sporthalle bauen, anderseits aber auf die Fördergelder nicht verzichten.“ Linke versprach, dass es zu keiner Verzögerung von einem Jahr kommen werde.

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