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Warendorf

Doris Day hat eine neue Heimat

Christoph Lowinski

Warendorf. Doris Day hat eine neue Heimat, besser gesagt Zweitheimat: Im „Engelchen“ am Heumarkt erinnern Bilder, ein Stern und Infos an den Hollywoodstar, der heute im gesegneten Alter von 84 Jahren im kalifornischen Carmel lebt.

Doch was hat das „Engelchen“ mit Doris Day am Hut? Ganz einfach: Der Großvater der Schauspielerin, die als Doris Mary Ann Kappelhoff geboren wurde, stammt aus Warendorf. Er lebte im Haus, das heute Gerd Leves „Engelchen“ beherbergt. Franz Josef Wilhelm Kappelhoff wanderte 1848 nach Amerika aus.

Horst Breuer vom Kulturamt war im Kirchenarchiv von St. Laurentius auf diese Spur gestoßen. Anlass genug, um dem Restaurant von Gerd Leve einen ordentlichen Hauch historischer Würze zu verpassen. Mit Hilfe des Steinmetzen Wolfgang Budde zog Hollywood-Glanz vor die Restauranttür: Eine Kopie des in Stein gehauenen Doris-Day-Sterns vom Boulevard of Fame wurde dort eingelassen.

Im Rahmen einer Familienfeier enthüllte jetzt Bürgermeister Jochen Walter eine Gedenktafel, die am „Engelchen“ auf Doris Day und ihre Beziehung zu diesem Haus hinweist. Auch kulinarisch soll der Star präsent sein: Mit einem kleinen DD-Menü, als Namensgeber für einen Trüffel und amerikanischen Käsekuchen.

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