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Partei-Thesen in sechs Sprachen

Ehemaliger Warendorfer initiiert „Wahlswiper“

Warendorf

Deutsch ist eine schwere Sprache. Wie können Nicht-Muttersprachler sich über Politik informieren? Mit Ali Cans Idee.

Von Rebecca Lek

Ali Can lebte 14 Jahre in Warendorf. Der gebürtige Türke hat jetzt eine sechssprachig angebotene Plattform initiiert, auf der sich Wahlberechtigte über die Angebote der Parteien informieren können. Foto: Heinrich-Böll-Stiftung

Auch Mitbürger, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sollen und müssen die Möglichkeit bekommen, sich eine politische Meinung bilden zu können. Das findet zumindest Ali Can. Der mittlerweile 27-Jährige kam bereits mit zwei Jahren aus der Türkei nach Deutschland und lebte bis 2008 in Warendorf. Sein Studium, Deutsch und Ethik auf Lehramt, brach er kurz vor seinem Staatsexamen ab. „Bereits im Studium war ich bei Projekten für ein besseres soziales Miteinander aktiv. Da habe ich gemerkt, dass das meine wahre Berufung ist“, erklärt Can.

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