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Gemeinsames Singen am Sperlingsheim

Eiche als fester Sommertreffpunkt

Hoetmar

„Nach den Linden kommen die Eichen“: Mit diesem Merksatz soll sich das Sommertreffen des Gesangsvereins „Deutsche Eiche“ einprägen. Am Freitag nach Abschluss der Buddenbaum-Wallfahrtswoche mit ihren Gottesdiensten unter den Linden findet künftig das gemeinsame Singen an der neu gepflanzten Stieleiche statt.

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Einige Sänger nutzten die Gelegenheit, die Anfang des Jahres gepflanzte Stieleiche zu gießen. Foto: Stephan Ohlmeier

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich die Mitglieder des Gesangsvereins „Deutsche Eiche“ am Freitagabend zum gemeinsamen Singen getroffen. Treffpunkt war die Stieleiche am Sperlingsheim, die die Sänger Anfang des Jahres gepflanzt hatten.

„Endlich dürfen wir wieder singen“, freute sich Stefan Friggemann, der den Abend gemeinsam mit Dieter Jungmann, Josef Flaßkamp, Olaf Heitwerth sowie Marion und Thomas Witte vorbereitet hatte. Gemeinsam stimmten sie zum Auftakt das Vereinslied „Die blauen Dragoner“ an, ehe den ganzen Abend deutsche Volkslieder wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Jenseits des Tales“ gesungen wurden. Für den guten Ton sorgte in Abwesenheit von Ehrenpräsident Hermann Brüning Heinz „Knolli“ Dollmann auf der Mundharmonika. Zudem wurde darüber beraten, welche neuen Lieder in die für 2023 geplante achte Auflage des Vereinsgesangbuchs aufgenommen werden.

RVM stellt Umbenennung in Aussicht

Besonders freuten sich die rund 50 Sänger aus allen Altersklassen, dass ihre Stieleiche gut angewachsen ist. „Wir wollen die Eiche zu unserem Sommertreffpunkt entwickeln“, sagte Dieter Jungmann. Sofern dies gelinge, habe die RVM (Regionalverkehr Münsterland) auch eine Umbenennung der Bushalte „Abzweigung Holtrup“ in „Deutsche Eiche“ in Aussicht gestellt. Kurzerhand beschlossen die Sangesfreunde daher, sich künftig zweimal im Jahr zu treffen. Immer am Samstag nach „Hahn in Ruh“ (16. Januar) in der Vereinsgaststätte Northoff und am Freitag nach Abschluss der Buddenbaum-Wallfahrtswoche. „Nach den Linden kommen die Eichen. Das kann sich jeder gut merken“, sagte Dieter Jungmann mit Blick auf die Gottesdienste in Buddenbaum, die stets unter den Linden auf dem Kapellenvorplatz gefeiert werden. Natürlich kam am Freitagabend auch die Geselligkeit nicht zu kurz und es war mit kühlen Getränken und Würstchen vom Grill für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

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