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Neue Bewässerungsanlage für den SC Hoetmar

Eigenleistung soll die Kosten senken

Hoetmar

Der SC Hoetmar erhält eine neue Bewässerungsanlage für den Rasensportplatz. Die alte Anlage ist in die Jahre gekommen und weist technische Mängel auf.

-uli-

Der Rasenplatz des SC Hoetmar soll eine automatische Bewässerungsanlage erhalten, da die bisherige Anlage immer wieder technische Mängel aufweist und die Arbeitsbelastung zu hoch ist. Foto: Ulrich Lieber

Die Bewässerungsanlage des SC Hoetmar ist in die Jahre gekommen und bedarf dringend einer Erneuerung. Zudem werden die Sommer immer trockener und heißer, so dass es auch für das ehrenamtliche Personal nicht mehr zu leisten ist, die Sportplätze manuell zu bewässern. Darum stellte der Verein den Antrag, eine automatische Bewässerungsanlage für den Rasensportplatz zu installieren.

Der Vorsitzende Heinz Brinkmann erläuterte den Antrag. „Die Anlage ist mittlerweile 20 Jahre alt und hat auch technische Mängel, die immer wieder behoben werden müssen.“ Die Verwaltung hatte die Kosten für eine automatische Bewässerungsanlage auf 80.000 Euro geschätzt, da einige maßgebliche Einflussfaktoren bisher nicht bekannt seien. „Ich verstehe nicht, woher diese 80.000 Euro kommen“, wunder sich Brinkmann. Er habe ein konkretes Angebot einer Fachfirma vorliegen, das sich auf 37.000 Euro belaufe. Zudem könne in Hoetmar mit Eigenleistungen der Mitglieder gerechnet werden. „Das kriegen wir in Hoetmar hin.“

„Wenn der SC Hoetmar sagt, er kriegt das für 40.000 Euro hin, dann sollten wir ihn beim Wort nehmen und das auch entsprechend unterstützen und im Budget einplanen“, schlug der erste Beigeordnete Dr. Martin Thormann vor. Dieser Vorschlag wurde bei vier Enthaltungen angenommen.

Des Weiteren beantragte der SC Hoetmar die Verlegung des Volleyballfelds auf den jetzigen Jugendplatz, um als Erweiterung ein zweites Volleyballfeld einrichten zu können. „In Zeiten von Corona ist es wichtig, Außensportanlagen auszubauen“, unterstützte Uwe Hesse (SPD) den Antrag. Auch hier könne wieder Eigenleistung eingebracht werden. Der Bezirksausschuss beschloss einstimmig, dass die Verlegung des Volleyballfeldes in die Prüfung. Der dritte Antrag des SC, eine neue elektronische Schließanlage zu installieren, wurde abgelehnt, da das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht passt.

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