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Projekt „Karten lesen – (k)eine Kunst?!“

Eine fiktive Reise um den Vulkankrater des Ätna

Warendorf

So kann Schule auch richtig Spaß machen – das erlebte die Klasse 7B am Laurentianum im Rahmen eines Unterrichtsprojektes rund um das Thema der geografischen Karten. Dabei erforschten sie das Leben und die Beschaffenheit rund um den Vulkan Ätna.

Wie im Flug vergingen die Unterrichtsstunden im Rahmen des Projekts „Karten lesen – (k)eine Kunst?!“, das am Gymnasium Laurentianum durchgeführt wurde. Foto: Laurentianum

Das war ein Besuch der besonderen Art für die Klasse 7B am Gymnasium Laurentianum. Tobias Ulmrich und seinem Team vom Institut für Didaktik der Geografie der Universität Münster präsentierten bereits zum sechsten Mal an der Schule ihr selbstentwickeltes Stationenlernen unter dem Stichwort „Karten lesen – (k)eine Kunst?!“. Anhand von vier Stationen gaben sie einen besonderen Einblick in das geografische Arbeiten mit Karten.

Im Umfeld eines aktiven Vulkans

„Im Fokus stand dabei die Frage, warum sich Menschen im Umfeld eines aktiven Vulkans ansiedeln?“, heißt es in der Pressenotiz der Schule. Anhand einer (land-)wirtschaftlichen Karte, die als Leitmedium diente, lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst die Farb-, Punkt- und Symbolsignaturen mithilfe der Legende zu entschlüsseln, um so einen Eindruck von den topographischen Gegebenheiten vor Ort zu bekommen. Eine fiktive Reise mit verschiedenen Etappen um den Vulkankrater des Ätna herum ermöglichte im nächsten Schritt, einen Einblick in die physische Beschaffenheit des Untersuchungsraumes zu erlangen. Die dritte Station machte die Klasse näher mit der Landwirtschaft und dem Leben am Vulkan vertraut und zeigte vor allem die Standortvorteile des fruchtbaren Vulkanbodens für die Kulturpflanzen auf. Im letzten Arbeitsschritt ging es um eine Beurteilung der zuvor gewonnenen Erkenntnisse sowie den Vor- und Nachteilen verschiedener kartographischer Darstellungen.

Auswertung in der Großgruppe

Am Ende der Arbeitsphase erfolgte eine Auswertung in der Großgruppe. Hierbei standen nicht nur die gelernten Fachinhalte im Vordergrund, sondern auch eine Rückmeldung über die Organisation und Umsetzung des Projekts sowie die verschiedenen Materialien und Lernformen – also auch ein Feedback an die ausführenden Studenten.

Das Fazit: „Das war ein super Projekt und hat richtig Spaß gemacht!“ Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert von den Unterrichtsstunden, die wie im Flug vergingen.

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