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Jugendpilgerfahrt nach Taizé

Eine Woche mal ganz anders leben

Warendorf

Ein Kooperationsprojekt zwischen den katholischen Kirchengemeinden in Warendorf, Milte und Einen soll jungen Menschen im Oktober eine Fahrt nach Taizé ermöglichen. Dort kann Kirche einmal ganz anders gelebt und auch erlebt werden.

Von Emil Schoppmann

Auf viele Interessierte hoffen Pastoralassistent Marcel Render, Marion Wüller (Messdienergruppe Milte) und Pastoralreferent Ulrich Hagemann. Foto: Emil Schoppmann

Unter dem Motto „Eine Woche anders leben…“ bietet die Pfarrei St. Laurentius (Warendorf) in Kooperation mit den katholischen Kirchengemeinden St. Bartholomäus (Einen) und St. Johannes der Täufer (Milte) eine Fahrt nach Taizé an. Der kleine Ort im Burgund in Frankreich ist mittlerweile vielen Menschen aller Generationen ein Begriff, auch denen, die sonst keine große Nähe zur Kirche haben. Denn in Taizé wird Kirche ganz anders gelebt als daheim: Junge Menschen aus der ganzen Welt kommen dort zusammen, um das einfache, aber intensive und friedlich religiöse Miteinander zu erleben.

Diese Erfahrung möchten die drei Gemeinden nun auch Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 25 Jahren ermöglichen. In Warendorf ist die einwöchige Auszeit zugleich Teil der Firmvorbereitung. Stattfinden soll die Fahrt in den Herbstferien vom 9. bis 16. Oktober.

Das erste Kooperationsprojekt dieser Art markiert den Beginn des Strukturprozesses der „Pastoralen Räume“, der im Kreisdekanat Warendorf die Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien stärken und ausbauen will. Die Gruppenleitung übernimmt deshalb ein gemischtes Team, das aus dem in St. Laurentius tätigen Pastoralreferenten Ulrich Hagemann und Pastoralassistent Marcel Render sowie Ilona Flaute und Marion Wüller besteht. Beide kümmern sich in Einen-Müssingen und in Milte seit Jahren um die Jugend- beziehungsweise Messdienerarbeit.

Tagesstruktur durch Gebetszeiten

Vor Ort wird die Gruppe von Frere Alois betreut und nimmt am gemeinsamen Leben und dem Tagesprogramm der Brüder teil. Strukturiert wird jeder Tag durch die morgens, mittags und abends stattfindenden Gebetszeiten, gemeinsame Arbeiten und Bibelstunden.

„Daneben soll aber auch die Geselligkeit und der Austausch untereinander nicht zu kurz kommen“, erklärt Ulrich Hagemann. Er hofft, dass die Jugendlichen prägende Erfahrungen machen und Raum zum Nachdenken finden können. Dem kann Marcel Render nur zustimmen, der bereits selbst eine Fahrt nach Taizé mitgemacht hat. „Ein Aufenthalt in Taizé kann helfen, Abstand vom Alltag zu gewinnen und ganz verschiedene Menschen kennenzulernen.“ Für Render ist Taizé ein Ort, an dem man geerdet wird. Wo stehe ich? Wo will ich hin? Das seien Fragen, die Jugendliche in Taizé bewegten. Die Kosten für die Busfahrt, Verpflegung und Unterkunft vor Ort belaufen sich pro Person auf 150 Euro.

Zum ersten Infotreffen sind Interessierte am 12. Mai um 19 Uhr in das Pfarrheim St. Marien, Warendorf eingeladen.

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