1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Warendorf
  6. >
  7. Eingangsportal als neues Motiv

  8. >

Anstecker für Krüßing ab Sonntag erhältlich

Eingangsportal als neues Motiv

Freckenhorst

Das Eingangsportal der evangelischen Pauluskirche ziert den neuen Anstecker für Krüßing. Es ist das mittlerweile zwölfte Motiv, und der Pin wird am Sonntag nach der Thiatildis-Messe erstmals zum Kauf angeboten.

Von Ulrich Lieber

Das Eingangsportal der Pauluskirche wurde als Motiv für den neuen Krüßing-Anstecker gewählt. Das Organisationsteam stellte den neuen Pin vor (v.l.): Wilma Richter, Pfarrer Manfred Krampe, Pfarrer Stefan Döhner, Gaby Dühlmann, Kirsten Risse und Petra Achtermann. Foto: Ulrich Lieber

Bis zum Krüßing-Fest dauert es zwar noch ein wenig, aber das Organisationsteam stellte jetzt den neuen Anstecker vor. Als Motiv wurde das Eingangsportal der evangelischen Pauluskirche gewählt. „Es ist wichtig, dass wir das Fest ökumenisch gestalten. 2017 war erstmals die Pauluskirche das Motiv“, sagt Pfarrer Manfred Krampe. Damals sei zum ersten Mal ökumenisch gefeiert worden. „Seitdem gehen wir auch an der Pauluskirche vorbei“, ergänzt Krampe.

Pfarrer Stefan Döhner

Der neue Pin ist der insgesamt zwölfte Anstecker, der für Krüßing gestaltet worden ist. Verantwortlich dafür war wieder Ursula Hak-Farmulak aus Westkirchen, die bisher alle Anstecker entworfen hat. „Die Tür zeigt einzelne Szenen aus der Lebensgeschichte des Apostel Paulus. Sie wurde vom Künstler Hermann Stangier aus Telgte entworfen“, berichtet Pfarrer Stefan Döhner. Ursprünglich sei es eine Holztür gewesen, die dann in den 70er Jahren eine Bronzeverkleidung mit der neuen Gestaltung erhalten hätte. „Paulus gilt als der Apostel der Völker. Viele haben hier eine neue Heimat gefunden.“

Pfarrer Manfred Krampe sieht zudem eine gewisse Symbolik in dem Motiv. „Derzeit ist vieles verschlossen, aber dem, der an die Tür klopft, wird aufgetan. Wir wollen mit Krüßing an die Tür klopfen und hoffen, dass wir die Pandemie bald überwunden haben.“ Der neue Anstecker wurde in einer Auflage von 500 Stück produziert und wird erstmals am Sonntag nach der Thiatildis-Messe um 10.30 Uhr in der Stiftskirche für zwei Euro erhältlich sein.

Natürlich laufen auch die Vorbereitung zum Krüßing-Fest auf Hochtouren. „Wir haben die Aussteller angeschrieben, dass wir das Fest planen. Es gibt einige, die bei uns auf der Kunstmeile stehen wollen. Wir liegen gut in der Vorbereitung“, berichtet Gaby Dühlmann. Allerdings kann aus personellen Gründen nicht mehr alles angeboten werden. „So fällt zum Beispiel das Kinderquiz aus“, bedauert Kirsten Risse. Über den genauen Ablauf des Krüßing-Festes möchten die Organisatoren aber zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

„Mit dem Kauf des Ansteckers kann das Fest auf jeden Fall finanziell unterstützt werden, da ja nicht mehr gesammelt wird“, sagt Kirsten Risse. Den ersten Anstecker gab es im Jahr 2011, damals eine Idee von Achim Hensdiek, um eine Erinnerung an Krüßing anbieten zu können. Das erste Motiv war natürlich das Krüßingkreuz, das in einer Auflage von 1000 Stück hergestellt wurde. Das war aber wohl etwas zu optimistisch, so dass es hier noch viele Anstecker gibt. „Danach haben wir nur noch 500 herstellen lassen. Manche wollen aber die ganze Serie“, sagt Wilma Richter. So gebe es immer wieder mal Nachfragen nach den alten Pins, und noch sind alle vorhanden. Wer Interesse hat, der kann sich bei Gaby Dühlmann melden.

Ab Montag (31. Januar) wird der neue Anstecker mit dem Eingangsportal der Pauluskirche an mehreren Verkaufsstellen erhältlich sein. Das sind die beiden Pfarrbüros, Kieskemper, Minke, Reken, die Stiftsapotheke sowie die Bücherei.

Startseite
ANZEIGE