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Einiges auf die Beine gestellt

Generalversammlung der Eintracht-Schützen

Warendorf

Das diesjährige Schützenfest der Eintracht-Schützen war ein voller Erfolg. Damit sich dies 2023 wiederholt, müssen noch einige Probleme gelöst werden.

Von Rebecca Lek

Der Vorstand hat 2023 fest im Blick (v.l.): Thomas Kirscht (Vorsitzender), Klaus Paul Buller (Zeremonienmeister), Herbert Sommer (Beisitzer), Leon Mokosch (zweiter Kassierer), Erdmute Sommer (Kassiererin), Olivia Mokosch (Schützenkönigin), Jutta Hellmann (zweite Schriftführerin), Karina Nennstiel (Schriftführerin), Michael Mokosch (zweiter Vorsitzender) und Dirk Jürgens (Königsleutnant). Foto: Rebecca Lek

Die Eintracht-Schützen schauten am Sonntag bei ihrer Generalversammlung im St.-Josef-Pfarrheim auf ein gelungenes Schützenfest zurück. „Endlich wieder Schützenfest“, lautete die Meinung des Vorsitzenden Thomas Kirscht. Das gut besuchte Fest zeige, dass auch die „kleine Eintracht“ immer noch einiges auf die Beine stellen konnte. Es gab jedoch bei verschiedenen Punkten Diskussionsbedarf. So musste das diesjährige Herbstfest im Hotel „Engel“ abgesagt werden, weil es zu wenig Anmeldungen gab. Während der Vorstand bessere Planungssicherheit wollte, wollten die Schützenbrüder und -schwestern eher freier in ihrer Entscheidung sein.

Des Weiteren war der Verein mit dem Ablauf des Abschlusstages nicht zufrieden. „Wir möchten den Montag attraktiver gestalten“, betonte der erste Vorsitzende und präsentierte den Plan eines Stadtschützenfestes, bei dem es ein Schießen der Könige geben soll – allerdings von allen Schützenvereinen. Zusätzlich würde dann das Kinderschützenfest auf den Samstag verlegt werden. Dieser Vorschlag stieß auf viel Zustimmung im Plenum.

Schützenfestplanung mit Problemen

Ein größeres Problem zeichnet sich bei der Umsetzung des kommenden Schützenfestes (26. Mai bis 29. Mai 2023) ab. Gemeinsam mit dem Festwirt Thomas Wörmann stecke man schon in den Vorbereitungen. „Wir planen gemeinsam, damit es auch wirtschaftlich bleibt. Es wird alles teurer, und es muss alles irgendwie bezahlt werden“, so Kirscht. Das 400 Quadratmeter große Zelt kostete rund 30 Prozent mehr, als noch vor Corona. Aufgrund von gestiegenen Kosten durfte daher beim vergangenen Schützenfest der Festwirt den Samstagabend in Eigenregie gestalten.

Doch nun könne der alte Zeltverleiher „aus Kapazitätsgründen“ für 2023 kein Zelt zur Verfügung stellen. Alle weiteren Anlaufstellen, die Kirscht bis dato abgeklappert hatte, waren deutlich teurer. Leon Mokosch schlug hier eine Zusammenarbeit mit anderen Vereinen vor, insbesondere um die Dringlichkeit des Unterstützungsbedarfs bei der Stadt deutlich zu machen.

Neues Gesicht im Vorstand

Letztlich standen einige Wahlen auf dem Programm. Leon Mokosch löste Dirk Jürgens als zweiten Kassierer ab. Jürgens bleibt allerdings weiterhin im Vorstand. Am Abend vorher wurde er als neuer Königsleutnant gewählt. Nach 22 Jahren schied damit Günter Kersting aus dem Vorstand aus. Jutta Hellmann wurde erneut als zweite Schriftführerin und Christoph Sommer als zweiter Beisitzer gewählt.

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