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Verkaufsoffener Sonntag in Warendorf

Erst impfen, dann shoppen

Warendorf

Der Fettmarkt-Sonntag ist wie immer und doch anders: Schnell zum Corona-Schnelltest und dann ab zum Shopping. Oder, wer noch nicht gegen Corona geimpft ist, kann auf das Angebot des Kreises Warendorf im Historischen Ratsaal zurückgreifen. Dort gibt es die Impfdosen von Biontech und Johnson&Johnson. Und geimpft wird, was das „Zeug“ hergibt.

Von Joachim Edler

Fettmarkt-Sonntag: In Warendorf haben die Geschäfte seit 13 Uhr geöffnet. Foto: Joachim Edler

Damit hatte so wohl keiner gerechnet. Schon vor Beginn gab es eine lange Schlange vor der Tür des Historischen Rathauses. Die Menschen standen an, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Eine Spritze im Historischen Ratssaal zum verkaufsoffenen Sonntag? Klingt skurril, wurde aber sehr gut angenommen.

Es war wie immer und doch anders: Schnell zum Corona-Schnelltest und dann ab zum Shopping. Oder, wer noch nicht gegen Corona geimpft war, konnte auf das Angebot des Kreises Warendorf im Historischen Ratsaal zurückgreifen. Dort gab es die Impfdosen von Biontech und Johnson&Johnson. Und geimpft wurde, was das „Zeug“ hergab.

„Fit – und geimpft – in den Herbst“ hätte das Motto sein können, als am Sonntag die Geschäfte in der Warendorfer Innenstadt nachmittags ihre gläsernen Schiebetüren für die Kundschaft öffnen. Das Thema „Sport, Fitness & Gesundheit“ war dann auch Thema am Infostand auf dem Marktplatz – gleich neben der Impfaktion. Aber auch das gab es: Staubsauger, Edelsteine, Putzsteine, Tischdecken, Imbiss- und Getränkestände links und rechts in den Fußgängerzonen. Selbst der eine und andere Ladeninhaber ging mit Angeboten auf die Straße.

Bis zum Wochenende planten und organisierten Marktmeisterin Julia Heidkamp und Susanne Bollmann von der Stadt den verkaufsoffenen Sonntag, denn wegen des Corona-Lockdowns gab es viel nachzuholen. Am Sonntagmorgen waren beide schon früh vor dem Verkaufsstart in der Innenstadt auf den Beinen, denn auf die letzte Minute hatten sich noch Gewerbetreibende für einen Stand in der Fußgängerzone angemeldet.

Als die Geschäfte um 13 Uhr ihre Toren öffneten, füllte sich die Stadt zusehends – viele Einheimische und Besucher der Stadt flanierten durch die Einkaufsmeilen.

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