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Glasfaser-Start im Außenbereich

Erster Spatenstich in Hoetmar

Warendor.

Rund 1270 Haushalte in Warendorfs Außenbereich können bald schnelles Internet nutzen: Baustart fürs Glasfasernetz.

Freuen sich über den Baustart des Glasfaserausbaus in den Warendorfer Außenbereichen (v.l.): Deutsche Glasfaser Bauleiter Kevin Kunert, Baudezernent Dr. Herbert Bleicher, Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Peter Horstmann und GfW-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann. Foto:

Wer in den letzten Monaten vergeblich versucht hat, sich in die Videokonferenz einzuwählen oder die Hausaufgaben der Kinder herunterzuladen, weiß genau, wie wichtig eine schnelle Internetverbindung zu Hause ist. Gleiches gilt für digitalisierte Betriebsabläufe etwa auf landwirtschaftlichen Betrieben.

Bisher sind gerade die Außenbereiche im ländlichen Raum oft nur mit sehr geringen Bandbreiten versorgt. Der Kreis Warendorf hat sich erfolgreich um das Bundesförderprogramm Breitband beworben, um genau diese Haushalte mit einem zukunftsfähigen Glasfaseranschluss zu versorgen. Die Kommunen im Kreis Warendorf, so auch die Stadt Warendorf, finanzieren dieses Großprojekt dabei mit erheblichen Eigenmitteln mit.

Landrat Dr. Olaf Gericke

Zum ersten Spatenstich des geförderten Glasfaserausbaus trafen sich am Donnerstag Landrat Dr. Olaf Gericke und Warendorfs Bürgermeister Peter Horstmann in der Hoetmarer Bauerschaft Holtrup an einem von drei PoP-Standorten in Warendorf, wo seit Anfang der Woche die ersten Bagger rollen. Insgesamt werden im Warendorfer Kommunalgebiet 320 Kilometer Tiefbauarbeiten durchgeführt, bei denen etwa 920 Kilometer Glasfaserkabel verlegt werden.

„Die Pandemie zeigt uns deutlich wie wichtig es war, dass der Kreis sich intensiv um das Bundesförderprogramm bemüht hat. Allein in Warendorf können so 1272 Haushalte im Außenbereich an das Glasfasernetz angeschlossen werden“, sagt Landrat Dr. Olaf Gericke.

Nach aktuellem Bauzeitenplan soll der Glasfaserausbau in allen Warendorfer Außenbereichen bis Ende 2022 fertiggestellt werden.

Fertigstellung Ende 2022 geplant

„Ich freue mich, dass der Glasfaserausbau auf Warendorfer Stadtgebiet nun auch im Außenbereich vorankommt und kann alle Unentschlossenen nur ermutigen, sich mindestens für einen Passivanschluss zu entscheiden, um sich alle Optionen offen zu halten“, sagt Bürgermeister Peter Horstmann.

Alle Bauprozesse geschehen in enger Zusammenarbeit von Gemeindeverwaltung, dem Breitbandbüro des Kreises Warendorf und der Bauleitung vor Ort.

Sollte während der Bauphase etwas nicht in Ordnung sein, kümmert sich die Bauleitung um die Bearbeitung. Bei Fragen oder Problemen können sich Bürger unter  0 28 61/ 89 06 09 40 an die Bauhotline von Deutsche Glasfaser wenden.

Als Ansprechpartner vor Ort stehen die Mitarbeiter des Baubüros von Deutsche Glasfaser in Warendorf, Oststraße 57, für alle Fragen und Anregungen zum Bau sowie auch zu vertraglichen Themen zur Verfügung. Das Baubüro hat montags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Informationen im Netz.

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