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Umweltaktivist und Nobelpreisträger Vladimir Slivyak trägt sich ins Goldene Buch ein

„Es ist und bleibt gefährlich“

Warendorf

Der russische Umweltaktivist und Nobelpreisträger Vladimir Slivyak hat sich am Freitag ins Goldene Buch der Stadt Warendorf eingetragen. Slivyak betonte dabei noch einmal, dass er sich über den Alternativen Nobelpreis freue, der mit 100 000 Euro dotiert sei. Viel wichtiger als das Geld sei jedoch die Aufmerksamkeit, die mit dem Preis einhergeht. Denn der Klimaschutz in Russland sei ein Desaster.

Von Joachim Edlerund

Der russische Umweltaktivist Vladimir Slivyak trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Warendorf ein. Bürgermeister Peter Horstmann ist stolzeinen Nobelpreisträger begrüßen zu dürfen. Foto: Joachim Edler

„Ich widme den Preis nicht nur mir, sondern allen Aktivisten auf der ganzen Welt, die immer noch mit Repressionen zu kämpfen haben.“ Der russische Umweltaktivist Vladimir Slivyak bekommt den Alternativen Nobelpreis, der mit 100 000 Euro dotiert ist. Als Slivyak vor ein paar Tagen am Telefon davon erfuhr, war er gerade in Warendorf – auf Einladung der Umweltorganisation „urgewald“ (Sassenberg) und dachte über neue Aktionen nach. Slivyak ist nach eigenen Angaben oft in Deutschland, arbeitet eng mit Umweltschutzgruppen zusammen. Am Freitag hatte Warendorfs Bürgermeister Peter Horstmann Gelegenheit, mit dem Umweltaktivisten und Nobelpreisträger zu sprechen. Der Empfang fand im Tapetensaal des Bürgerhauses aus dem Klassizismus an der Klosterstraße statt. Mit dabei Sassenbergs Bürgermeister Josef Uphoff, Andrea Soth und Agnes Dieckmann von „urgewald“, Umweltschützer aus Warendorf und Münster sowie Vertreter der Warendorfer Ratsfraktion.

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