Bischöfliche Realschule

Essbare Stadt auf dem Schulhof

Warendorf

Der Biologiekurs der achten Klassen der Bischöflichen Realschule hat eine „Essbare Stadt“ mitten auf dem Schulhof errichtet.

Von Thomas Linsund

Der Biologierkurs der 8. Klassen (l. stehend) Schulleiterin Claudia Tennstedt, (stehend hinten rechts zwischen den Schülern) Biologielehrerin Heike Konersmann und vorne Georg Drees und Inge Seelige. Foto: Thomas Lins

Eine „Essbare Stadt“ gibt es nun mitten auf dem Schulhof der Bischöflichen Realschule. Eine neue Bepflanzungsaktion nahm der Biologiekurs der achten Klassen zum Anlass, Georg Drees und Inge Seelige einzuladen und Gemüsepflanzen wie Salat, Gurken, Zucchini und Tomaten zu präsentieren. Die Biologielehrerin Heike Konersmann lobt die Schülerinnen und Schüler: „Sie haben ihre Hausaufgaben hervorragend gemeistert und so praxisnahe Erfahrungen sammeln können. Lernen mit Hand und Herz, das ist Teil unseres Leitbilds.“

Auch Georg Drees von der „Essbaren Stadt“ freut sich darüber, dass die Mädchen und Jungen sich nicht Corona-bedingt ausbremsen ließen, sondern die Zeit des Lock-Downs für das Vorziehen von allerlei Gemüsepflanzen zu Hause genutzt haben. Die Pflanzen konnten nun mit tatkräftiger Unterstützung der Schulleiterin Claudia Tennstedt in die Hochbeete auf dem Schulhof eingepflanzt werden.

„Die Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern macht großen Spaß“, freut sich Drees, dass die Kooperation von BRS und Essbarer Stadt seit einem Jahr erfolgreich ist. Für ihn ist auch Folgendes von Bedeutung: „Das Anliegen, bei Kindern und Jugendlichen Engagement in den wichtigen Zukunftsaufgaben wie den Erhalt der Artenvielfalt und Naturschutzmaßnahmen zu fördern und zu stärken, ist aus meiner Sicht gelungen. Gemeinschaftsprojekte wie diese haben mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad.“

Das bestätigen ihm auch Schüler der 5c, die ihn zum Thema „Essbare Stadt“ mit Fragen löchern. „Toll, wie viele Standorte der ,Essbaren Stadt‘ ihr kennt“, lobt Drees. Dass Bestäubungsinsekten wichtig sind, um gute Ernteerträge zu bekommen, ist den Fünftklässlern ebenfalls klar.

Ihr Interesse, sich in diesem Bereich zu engagieren, freut Inge Seelige von der Bürgerinitiative „Rettet die Bienen!“. „Die Zusammenarbeit mit der Schule ist auch in diesem Jahr wieder super“, stellt Seelige zufrieden fest und ist jetzt gespannt auf die Umsetzung des neuen Projekts: das Anlegen einer Insektenburg, eingebettet in einer großen Wildblumen-Wiese, direkt in Sichtweite von Schulklassen. Für Heile Konersmann eine gute Ergänzung zur im letzten Jahr angelegten Bienenweide, die jetzt in voller Pracht mit Ringelblumen und Phacelia steht und die Insekten anlockt.

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