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Unfall zwischen Freckenhorst und Warendorf

Fahrer erfasst abbiegendes Auto beim Überholen – 48-Jährige tödlich verletzt

Warendorf

Eine 48-jährige Frau ist bei einem Verkehrsunfall in der Nacht von Freitag auf Samstag (0.40 Uhr) auf der Landesstraße 547 in Höhe des Abzweigs Waldenburger Straße zwischen Warendorf und Freckenhorst so schwer verletzt worden, dass sie im Krankenhaus verstarb.

Joachim Edler

Die 48-jährige Fahrerin dieses Autos verstarb im Krankenhaus. Foto: Ralf Ewers

Zwei weitere Personen, ein 19-jähriger Warendorfer sowie sein 18-jähriger Beifahrer, wurden leicht verletzt. Im Fahrzeug der tödlich verletzten Fahrerin befand sich noch ein Hund. Dieser wurde von der Feuerwehr vor Ort betreut und anschließend dem Ordnungsamt der Stadt Warendorf übergeben.

Laut Polizeibericht fuhr die 48-Jährige mit ihrem Pkw auf der L 547 von Freckenhorst nach Warendorf. Sie beabsichtigte, nach links in eine Hofzufahrt abzubiegen. Zeitgleich wollte ein 19-Jähriger aus Warendorf den vor ihm fahrenden Wagen überholen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 48-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Mit einer Sofortrettung gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr, die Frau aus dem Autowrack zu befreien. Sie wurde von den Rettungskräften ins Warendorfer Krankenhaus gebracht, wo sie an ihren Verletzungen starb. Der 19-Jährige sowie sein 18-jähriger Beifahrer aus Warendorf wurden leicht verletzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger zugezogen. Die Landesstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 5.50 Uhr voll gesperrt.

Für die Feuerwehr kam die Alarmierung um 0.29 Uhr. Vor Ort waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr-Löschzüge Warendorf und Freckenhorst. Weil bei der Alarmierung nicht klar gewesen war, ob sich der Unfallort in Warendorf oder Freckenhorst befand, waren die beiden Warendorfer Löschzüge ebenso alarmiert worden wie der Löschzug Freckenhorst. Aufgrund weiterer Meldungen und durch das bereits nach vier Minuten eintreffende Notarzteinsatzfahrzeug aus Warendorf, welches ursprünglich nach Freckenhorst sollte, wurden die anderen bereits alarmierten Rettungskräfte nach Warendorf umgeleitet und die Löschzüge Warendorf um 0.37 Uhr ebenfalls hinzu alarmiert.

Frau starb im Krankenhaus

Olaf Schröder, Stellvertretender Leiter der Warendorfer Wehr, machte sich vor Ort ein Bild von dem Unfall: „Eine weibliche Person war im Fahrzeug eingeklemmt und musste aufgrund des sehr kritischen Zustands umgehend mit einer sogenannten Sofortrettung aus dem Fahrzeug gerettet werden. Weil bei der 48-Jährigen ein hoher Blutverlust vom Notarzt nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden parallel durch die Polizei vom Krankenhaus Warendorf noch Blutkonserven an die Einsatzstelle transportiert. Nach notärztlicher Versorgung wurde die Frau ins Krankenhaus Warendorf transportiert, wo sie kurz darauf ihren Verletzungen erlag. Die beiden Insassen des zweiten Fahrzeugs wurden in Krankenhäuser nach Oelde und Beckum transportiert.“

Die Löschzüge Warendorf unterstützten anschließend die Polizei bei der Spurensicherung und leuchteten die Unfallstelle großräumig aus. Ein von der Polizei hinzugezogener Sachverständiger nahm die Spurensicherung auf. Mit Unterstützung der Drehleiter und einer Drohne wurden Übersichtsbilder angefertigt.

Im Einsatz waren zehn Fahrzeuge der Löschzüge Warendorf und Freckenhorst, ein Notarzteinsatzfahrzeug von der Rettungswache Warendorf sowie jeweils ein Rettungswagen aus Ennigerloh, Sendenhorst und Telgte. Nach Abschluss der Arbeiten um 5.47 Uhr wurde die Einsatzstelle von den Löschzügen Warendorf an die Polizei übergeben.

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