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Radioaktiver Verdachtsfall nicht bestätigt

Fass mit Aufkleber löst Alarm aus

Warendorf

Beim Aufräumen einer Lagerhalle an der Beelener Straße hatten Mitarbeiter ein Metallfass mit dem Gefahrensymbol für radioaktive Stoffe gefunden. Aufgrund dieser unklaren Situation informierten sie die Behörden und im weiteren Verlauf die Feuerwehr. Der radioaktive Verdachtsfall bestätigte sich nicht. Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand zu keiner Zeit.

Die Feuerwehr Warendorf (Standort Holzbach) sowie weitere Spezialeinheiten der Feuerwehr aus dem Kreis Warendorf wurden am Mittwochabend zu einem Betriebsgelände an der Beckumer Straße gerufen. Beim Aufräumen einer Lagerhalle hatten Mitarbeiter ein Metallfass mit dem Gefahrensymbol für radioaktive Stoffe gefunden Foto: Feuerwehr

Die Feuerwehr Warendorf (Standort Holzbach) sowie weitere Spezialeinheiten der Feuerwehr aus dem Kreis Warendorf wurden am Mittwochabend zu einem Betriebsgelände an der Beckumer Straße gerufen. Beim Aufräumen einer Lagerhalle hatten Mitarbeiter ein Metallfass mit dem Gefahrensymbol für radioaktive Stoffe gefunden. Aufgrund dieser unklaren Situation informierten sie die Behörden und im weiteren Verlauf die Feuerwehr.

Die zuerst an der Einsatzstelle eingetroffenen Einsatzkräfte der Löschzüge Warendorf, sperrten die Einsatzstelle an der Zufahrt zum Betriebsgelände ab, und richteten an einem anderweitigen Parkplatz an der Beckumer Straße einen Bereitstellungsraum für weitere anrückende Kräfte ein. Auf Grund dieser Meldung waren in der Erstalarmierung ebenfalls Kräfte der ABC-Einheit des Kreises Warendorf sowie die Fernmeldeeinheit des Kreises auf dem Weg nach Warendorf. Die Polizei hatte im Vorfeld die B 475 im Bereich Beckumer Straße gesperrt. Diese Sperrung wurde kurze Zeit später aber wieder aufgehoben und der Absperrbereich auf das Betriebsgelände beschränkt.

Erste Messungen außerhalb des Fasses ergaben keine Hinweise auf eine Gefahrenlage. Ein Trupp unter Atemschutz mit Spezialanzügen öffneten das Fass. Weitere Messungen verliefen ebenfalls negativ, und somit konnte Entwarnung gegeben werden.

Unter der Einsatzleitung vom Christian Erpenbeck waren insgesamt 41 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen der Löschzüge Warendorf (Standort Holzbach), die Gefahrguteinheiten des Kreises Warendorf aus Ahlen und Beckum, sowie die Fernmeldeeinheit vor Ort. Ein Rettungswagen von der Rettungswache Warendorf war zum Eigenschutz eingesetzt. Die Einsatzstelle wurde dem Ordnungsamt übergeben.

Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand zu keiner Zeit. Die Stadt Warendorf wurde am Nachmittag informiert, dass sich in einer Halle an der Beckumer Straße ein Fass mit einem Aufkleber „Radioactive II“ befinde. Nach Auskunft des Eigentümers der Halle hat sich eine fremde Person zuletzt unbemerkt und unbefugt Zutritt zu der Halle verschafft und Unrat abgeladen.

Bei Aufräumarbeiten war das Fass aufgefallen. „Die Stadt Warendorf hat daraufhin Rücksprache mit dem Bereich Strahlenschutz der Bezirksregierung Münster gehalten und ist der Empfehlung gefolgt, eine fachmännische Messung auf radioaktive Stoffe über die Feuerwehr vornehmen zu lassen“, heißt es im Pressebericht der Stadt. Die in dem Fass befindliche, unschädliche Flüssigkeit wird nun fachmännisch entsorgt.

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