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Pandemie macht Neugestaltung nötig

Tag der offenen Tür „fast informativer als sonst“

Warendorf

Ganz neu organisiert wurde der Tag der offenen Tür in diesem Jahr pandemiebedingt am Warendorfer Mariengymnasium. Das bedeutete aber nicht, dass Eltern und Schüler weniger Informationen erhielten – im Gegenteil. Vielmehr stand in diesem Jahr auch das persönliche Gespräch neben einer allgemeinen Einführung im Fokus des Tages.

Der Einführungsvortrag, den Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum (r.) und Erprobungsstufenkoordinatorin Petra Betting hielten, gehörte zu den Anlaufpunkten des diesjährigen Tags der offenen Tür am Mariengymnasium. Aber auch das direkte Gespräch stand im Fokus. Foto: MGW

Die Türen standen symbolisch weit offen am Mariengymnasium: „Kein Kind muss eins dieser Module wählen.“ Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum machte deutlich, worin sich die verschiedenen Klassen innerhalb der Erprobungsstufe des Mariengymnasiums unterscheiden. Sowohl Bläserklassen als auch das Mint-Modul verstünden sich als Wahlangebot. Sollte ein Kind eine besondere musikalische oder naturwissenschaftliche Neigung haben, könne es für eines dieser Module angemeldet werden.

Darüber hinaus, erläuterte Schulleiterin Uta Schmitz-Molkewehrum zusammen mit Erprobungsstufenkoordinatorin Petra Betting, verfüge das Mariengymnasium über das breite Fächerangebot eines Halbtagsgymnasiums, das den Vormittag von der ersten bis zur sechsten Stunde abdeckt. In der siebten Stunde kämen bei Bedarf Förderunterricht oder Betreuung bei den Hausaufgaben hinzu.

Der Einführungsvortrag der Schulleiterin gehörte zu den zentralen Anlaufpunkten des diesjährigen Tags der offenen Tür am Mariengymnasium, der der gestiegenen Infektionszahlen wegen unter veränderten Bedingungen stattfinden musste. Eine Anmeldung war erforderlich, die Besucher wurden in geschlossenen Gruppen durch das Gebäude geführt, wobei ihnen eine repräsentative Auswahl der Angebote der Schule gezeigt wurde. Lehrerin Ulrike Lukassen beispielsweise führte ihre Besuchergruppe durch die in bunten Farben gestalteten Sprachenräume und erläuterte das Europa-Profil der Schule, zu dem Austauschprogramme, Sprachzertifikate und eine Europa-AG gehören. Im Biologieraum wurden Mehlwürmer untersucht, die, wie Biologielehrerin Nadine Pohlhaus erklärte, doch keine Würmer, sondern Käfer sind. Das Mikroskop werde auch zur kriminalistischen Spurenermittlung im ersten Themenblock des Mint-Moduls benutzt, fügte Lehrerin Dr. Andrea Sendker hinzu.

20 Gruppen durch die Schule geführt

20 Gruppen wurden an diesem, der Pandemie wegen kurzfristig neu gestalteten, Tag der offenen Tür durch die Schule geführt und mit zahlreichen Informationen versorgt. Fragen konnten direkt bei den zuständigen Lehrerinnen und Lehrern gestellt werden. „Fast informativer war es heute als bei einem regulären Tag der offenen Tür“, hob eine Mutter hervor. Kindern und Eltern, die trotz ihrer Anmeldung aufgrund einer Quarantäne kurzfristig verhindert gewesen sind, am Tag der offenen Tür des Mariengymnasiums teilzunehmen, wird nach erneuter Anmeldung die Gelegenheit gegeben, am 15. Dezember einen Ersatztermin wahrzunehmen. Am 8. Februar 2022 wird zusätzlich ein Elterninformationsabend angeboten. Weitere Informationen unter:

  

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