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Feuer in der Warendorfer Innenstadt

100.000 Euro Sachschaden: Haus nach Brand unbewohnbar

Warendorf

Großeinsatz der Feuerwehr am Donnerstagabend: In Warendorfs Altstadt hat ein Wohnhaus gebrannt. Das Haus ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

Von Joachim Edler

Am Morgen nach dem Brand sind die folgenschweren Auswirkungen des Feuers zu sehen. Foto: Jonas Wiening

Brand am Donnerstagabend gegen 17 Uhr in einem Wohnhaus in der Straße in den Lampen in der Warendorfer Altstadt: Menschen waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht im Haus. Ein Hund, der sich in der brennenden Wohnung befand, kann ins Freie gebracht werden. Er hat eine schwere Rauchvergiftung und muss tierärztlich versorgt werden. Der Brand konnte gelöscht werden, aber durch die Flammen und die massive Rauchentwicklung ist das Haus unbewohnbar, berichtet die Polizei am Freitagmorgen.

Über 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer und können ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Ausgebrochen war das Feuer vermutlich in einem Raum im Erdgeschoss des Wohnhauses. Unter schwerem Atemschutz gingen die Feuerwehrmänner in das Haus und setzten nach dem Löschangriff Rauchlüfter ein.

Dunkle Rauchwolken über der Altstadt

Beißender, unangenehmer Brandgeruch und dunkle Rauchwolken über der Altstadt deuteten schon von weitem auf das Feuer hin. Lautes Sirenengeheul riss Anwohner aus der Feierabendstimmung. Aus noch ungeklärter Ursache war es zu dem Brand in dem Wohnhaus gekommen. Vor Ort waren die Löschzüge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf sowie die Feuerwehrkameraden aus Milte. Von zwei Drehleitern aus wurden die Löscharbeiten durchgeführt. 

Feuerwehreinsatz am Donnerstagabend in der Warendorfer Altstadt.  Foto: Joachim Edler

Die Polizei sicherte währenddessen die Einsatzstelle. Das Ordnungsamt Warendorf kümmerte sich um die Unterbringung der drei Bewohner des Hauses.

Am Freitagmittag teilte die Polizei dann mit, dass die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen wurden. "Vermutlich ist ein technischer Defekt im Bereich des Wohnzimmers für die Ausbreitung des Feuers verantwortlich. Aktuell ist das Haus nicht bewohnbar, der Sachschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt", heißt es im Polizeibericht.

Foto: Jonas Wiening

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