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Ehrungen und Beförderungen

Feuerwehr schenkt ruhigen Schlaf

Warendorf

„Während der gesamten Zeit war und ist es unser Ziel, für unsere Bevölkerung eine funktionierende Gefahrenabwehr sicherzustellen“, sagte Christof Amsbeck. Gleichwohl sei die reguläre Arbeit der Feuerwehr in einem bisher unbekannten Ausmaß eingeschränkt worden, fuhr der Leiter der Feuerwehr weiter fort. Umso wichtiger sei es, dass die Ehrungen und Beförderungen der Feuerwehrkameraden auch in Pandemiezeiten einen würdigen Rahmen finden.

Stephan Ohlmeier

(v. l.) Gerd Tünte, Björn Middendorf, Martin Schlöpker, Ludger Drüge, Dirk Kottrup, Andreas Schröder, Bernhard Krieft, Marcel Schröder, Ludger Westermann und Christof Amsbeck wurden für ihre langjährige Treue zur Feuerwehr geehrt. Foto: Stephan Ohlmeier

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten in diesem Jahr die Generalversammlungen und die gemeinsame Versammlung der Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet Warendorf ausfallen. „Uns ist es aber wichtig, dass die Ehrungen und Beförderungen in einem würdigen Rahmen stattfinden“, betonte Christof Amsbeck, Leiter der Feuerwehr Warendorf, am Freitagabend. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften sprach er mit Bürgermeister Peter Horstmann und dem Ersten Beigeordneten der Stadt Warendorf, Dr. Martin Thormann, den verdienten Blauröcken der Löschzüge in der Kernstadt und in Vohren seinen Dank aus.

„Während der gesamten Zeit war und ist es unser Ziel, für unsere Bevölkerung eine funktionierende Gefahrenabwehr sicherzustellen“, sagte Amsbeck. Gleichwohl sei die reguläre Arbeit der Feuerwehr in einem bisher unbekannten Ausmaß eingeschränkt worden. Sei es, dass Hygiene- und Schutzkonzepte erarbeitet werden mussten, oder sei es, dass der Übungsdienst stellenweise komplett eingestellt werden musste. Bei allen Mitgliedern der Feuerwehr Warendorf bedankte er sich, dass diese, trotz der vielen Einschränkungen und Herausforderungen weiterhin für den Schutz der Bürger in der Stadt zur Verfügung stehen und der Feuerwehr die Treue halten.

„Wir können ruhig schlafen, weil Sie da sind“, schloss sich Bürgermeister Peter Horstmann den Worten an. Im Namen von Rat und Verwaltung zollte er den Blauröcken Respekt und Anerkennung für ihre „bedingungslose Bereitschaft, Mitbürgern ohne Ansehen der Person in Gefahr und unter Einsatz des eigenen Lebens zu helfen“. Dieses Engagement sei keine Selbstverständlichkeit und sei ohne den Rückhalt der Angehörigen nicht möglich.

Aber auch die „Ode an die Freude“, die die Freiwillige Feuerwehr während des ersten Lockdowns über den Dächern aller Ortsteile spielte, werde vielen Bürgern in guter Erinnerung bleiben. Für das Jahr 2021 kündigte Peter Horstmann notwendige Investitionen in die Ausrüstung der Feuerwehr an, darunter die Anschaffung neuer Brandschutzkleidung und eines neuen Gerätewagens für die Löschzüge 1 und 2.

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