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Bürgerbad Emsinsel ist trotz fehlender Öffnungsperspektive startklar

Fit machen für die Freibadsaison

Warendorf

Obgleich derzeit noch nicht final feststeht, wann die Stadtwerke das Bürgerbad Emsinsel laut Corona-Schutzverordnung wieder für die Öffentlichkeit öffnen dürfen, wird alles für einen möglichen Saisonstart kurz nach den Osterferien vorbereitet.

Rebecca Lek

Auch wenn noch nicht feststeht, ob oder wann das Freibad öffnen darf, werden die Becken für den Saisonstart vorbereitet. Foto: Stadtwerke

Trotz ungewisser Öffnungsperspektiven für öffentliche Bäder hat die Stadtwerke Warendorf GmbH mit der Saisonvorbereitung im Bürgerbad „Emsinsel“ begonnen.

Der Fokus liegt dabe­i derzeit auf dem großen Nicht-/Schwimmerbecken mit der Breitrutsche und der Sprunganlage sowie der dazugehörigen Filter- und Wasseraufbereitungsanlage. Zur Inbetriebnahme der komplexen Filtertechnik inklusive Wasseraufbereitung arbeitet der lokale Versorger, wie in jedem Jahr, mit einer Fachfirma zusammen. „Bereits Ende letzten Jahres haben wir uns aufgrund der Corona-Erfahrungen aus dem Frühjahr, als Freibäder öffneten, Hallen- und Spaßbäder hingegen noch geschlossen bleiben mussten, bei dieser Firma zwei Terminoptionen für die Inbetriebnahme unserer Anlage gesichert“, erzählt Tristan Lerchner, Betriebsleiter beider Bäder.

Damit bleibe man zeitlich flexibel und könne je nach Pandemieverlauf reagieren, berichtet er weiter. Obgleich derzeit noch nicht final feststeht, wann die Stadtwerke das Bürgerbad Emsinsel laut Corona-Schutzverordnung wieder für die Öffentlichkeit öffnen dürfen, wird alles für einen möglichen Saisonstart kurz nach den Osterferien vorbereitet. Sobald die Anlagen in Betrieb sind, ist es somit jederzeit möglich, kurzfristig auf gesetzliche Änderungen reagieren zu können, um den Bürgerinnen und Bürgern aus Warendorf und der Umgebung dann schnellstmöglich wieder ein Schwimmangebot unterbreiten zu können.

Urs Reitis, Geschäftsführer der Stadtwerke Warendorf, resümiert: „Bereits in der letzten Saison hat sich diese Strategie als sehr gut erwiesen, und wir konnten als eines der ersten Bäder im Kreis unser Freibad in Warendorf eröffnen und mit dem Saisonbetrieb gute Erfahrungen sammeln.“

Sicher dürfte sein, dass sich auch die diesjährige Freibadsaison durch die Corona-Pandemie anders gestalten wird als gewohnt. Derzeit gehen die Stadtwerke unter anderem davon aus, dass wieder eine Maximalanzahl an Badbesuchern vorgegeben wird. Aufgrund der drastisch ansteigenden Fallzahlen und der zusätzlichen Vorgaben für den Einzelhandel beim „Click & Meet“ wird auch eine Kontaktnachverfolgung erwartet. „Sobald die Corona-Schutzverordnungen für eine mögliche Öffnung der Freibäder feststeht, werden wir unser Konzept, sofern erforderlich, an die erforderlichen Rahmenbedingungen anpassen müssen. Wir gehen davon aus, dass dies vor allem die Kontaktnachverfolgung betrifft und prüfen dementsprechend derzeit verschiedene Möglichkeiten. Eine konkrete Entscheidung dazu gibt es zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht“, berichtet Pressesprecherin Alice Kaufman.

Ein weiterer Punkt, der als besonders wichtig angesehen wird, sind Schwimmkurse. Inzwischen sind diese wieder für Anfänger möglich. Erlaubt sind Kleinkinderschwimmkurse für Gruppen mit höchstens fünf Kindern.

„Wir sind seit einiger Zeit im Austausch mit den Eltern und Erziehungsberechtigten der Kinder, die in unseren derzeit ausgesetzten Schwimmkursen angemeldet sind, diese jedoch coronabedingt nicht wahrnehmen können. Anders als in den Jahren zuvor werden wir versuchen, diesen Kindern die Fortführung der Schwimmkurse im Freibad während der Sommersaison zu ermöglichen“, betont Kaufmann.

Inwieweit dies möglich sein wird, ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Ein harter Lockdown steht aktuell abermals zur Debatte. Verlässliche Pläne für den Sommer kann das Unternehmen aufgrund der schnelllebigen politischen Entscheidungen leider nicht aufstellen.

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