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Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß

Folgenschwerer Wildunfall

Milte

Nachdem er auf der Landstraße 830 zwischen Milte und Ostbevern mit einem Reh kollidiert ist, geriet ein Autofahrer aus Sassenberg am Montagmorgen in den Gegenverkehr und stieß dort frontal mit dem Wagen einer jungen Frau aus Ostbevern zusammen.

Von Joke Brocker

Der Opel des Sassenbergers war zunächst mit einem Reh kollidiert und dann in den Gegenverkehr geraten. Beide Unfallopfer mussten mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Münster geflogen werden.Total zerstört wurde der BMW der jungen Frau aus Ostbevern. Foto: Feuerwehr

Ein Reh war Auslöser eines schweren Verkehrsunfalls, bei dem am Montag um 7.30 Uhr auf der L 830 zwischen Ostbevern und Milte eine Person schwer und eine weitere lebensgefährlich verletzt worden ist. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 39-jähriger Sassenberger mit seinem Opel Zafira die Landstraße zwischen Milte und Ostbevern in Richtung Ostbevern befahren, als ihm ein Reh ins Auto lief. In Folge dieses Unfalls war der Mann mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit dem BMW 118 i einer 23-jährigen Ostbeveranerin zusammengestoßen.

Beide Unfallopfer mussten aus Wracks befreit werden

Beide Fahrer wurden in ihren Autos eingeklemmt. Den Rettungskräften – im Einsatz waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei – gelang es um 8.05 Uhr die erste Person aus einem der Wracks zu befreien. Um 8.44 Uhr konnte auch die zweite Person unter Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte aus ihrem Auto befreit werden. Beide Unfallopfer wurden noch in ihren Fahrzeugen durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt. Mit Rettungshubschraubern wurden die beiden Verletzten in Spezialkliniken nach Münster geflogen.

Sperrung

Die Landstraße war bis 11.30 Uhr gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet. In Höhe der Unfallstelle wurden ein Geschwindigkeitstrichter und Gefahrenzeichen wegen ausgelaufener Betriebsstoffe aufgestellt. Die Polizei, die den Sachschaden auf etwa 22 550 Euro schätzt, stellte die stark beschädigten Autos sicher und ließ sie abschleppen.

An der Unfallstelle waren neben den Rettungshubschraubern Christoph Westfalen (FMO Greven) und dem Rettungshubschrauber Christoph Dortmund (DRF) die Löschzüge Milte, Einen und der Rüstwagen aus Warendorf im Einsatz, ferner Rettungswagen aus Ostbevern und Beelen, der Notarzt aus Warendorf, der leitende Notarzt (LNA) und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (Orgl), außerdem der Notarzt aus Telgte. Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Olaf Schröder, war ebenfalls vor Ort, um sich ein Bild von dem Geschehen zu machen.

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