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Werbegemeinschaft informiert über aktuellen Planungsstand

Freckenhorster Herbst wirft Schatten voraus

Freckenhorst

Der Freckenhorster Herbst verspricht wieder ein Großevent zu werden, wenngleich die Organisatoren auch noch immer alle Eventualitäten der Pandemie bei ihren Planungen im Hinterkopf haben. Die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft informierten schon jetzt über den aktuellen Stand der Planungen.

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Die Veränderungen beim diesjährigen Freckenhorster Herbst stellte Dirk Nölker (Werbegemeinschaft) den beteiligten Vereinen vor. Foto: Andreas Engbert

Der Freckenhorster Herbst 2022 wirft seine Schatten voraus: „Er wird ein wenig anders aussehen“, blickte Dirk Nölker von der ausrichtenden Werbegemeinschaft voraus, betonte aber auch: „Auf der anderen Seite haben wir gewohnte Bausteine wieder drin!“ Am Mittwoch informierten die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft in den Bürgerstuben Vertreter der beteiligten Vereine über den aktuellen Stand der Planungen. Auch Anlieger der Trödelmeile waren explizit eingeladen – aber niemand der Anwohner war dieser Einladung gefolgt.

Grundgerüst für Veranstaltungen steht

Und so besprach Dirk Nölker mit den Vereinsvertretern, was bislang geplant ist. Das Grundgerüst für die Veranstaltungen zwischen dem 7. und 10 August steht, einige Detailfragen sind jedoch noch zu klären.

Nachdem der Freckenhorster Herbst im vergangenen Jahr unter Corona-Bedingungen, also mit weniger Ständen und keiner Kirmes auf dem Stiftsmarkt ausgerichtet wurde, haben die Veranstalter auf Rückmeldungen der Beteiligten reagiert. „Wir haben die Kirmes jetzt im Ort verteilt“, zeigte Nölker auf den großen Plan. Der Autoscooter und ein Kinderkarussell werden ihren neuen Platz auf der Wiese am Gröningsweg finden, der Paulusplatz wird ein „Twister“ genanntes Flug-Karussell bieten.

Bereits beim Schützenfest 2018 waren die "Ruhpoldinger Goaßlschnalzer" in Freckenhorst zu Gast. Beim Freckenhorster Herbst sollen sie für wieder für Bayrisches Flair sorgen. Foto: Foto: Andreas Engbert

Dadurch sei der Stiftsmarkt – wie im vergangenen Jahr – frei für Veranstaltungen und Menschen. Markt-Wirt Frank Schroeder wird dort für Bewirtung, Sitzgelegenheiten und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgen. Dort wird auch der traditionelle Fassanstich mit einem verdienten Freckenhorster Bürger durchgeführt.

Ein Zelt auf dem Weberplatz

Mit der Hilfe von Festwirt Frank Strohbücker wird auf dem Weberplatz an der Industriestraße in diesem Jahr wieder ein Zelt stehen. Machte in den vergangenen Jahren ein internationaler Genießerabend den Auftakt des Freckenhorster Herbstes, verschlägt es die Besucher des ersten Abends in diesem Jahr mit der Beteiligung der Nachbargemeinschaften und der „BFF brass“-Gruppierung des Fanfarenzugs nach Süddeutschland. Ein Bayerischer Gaudi-Abend steht auf dem Programm, zu dem sogar eine peitschenschwingende „Goaßlschnalzer“-Gruppe aus Ruhpolding erwartet wird. Am Samstagabend lädt ein „klassisches“ Oktoberfest ins Zelt ein. „Wir haben festgestellt, dass das eher jüngere Besucher anlockt“, so Dirk Nölker. Und deshalb wird parallel dazu ein Alternativprogramm mit Rockabilly-Livemusik auf der Stiftsmarkt-Bühne stattfinden. Die beiden Veranstaltungen sollen sich gut ergänzen. Mit 400 Ständen fällt der Trödelmarkt in diesem Jahr wieder in der Größe des Vorjahres, als pandemiebedingte Einschränkungen größere Abstände forderten, aus. Eine Vorsichtsmaßnahme, falls im Herbst neue Einschränkungen kommen: „Wir wollen niemandem absagen müssen“, hoffen die Veranstalter, dass alle Planungen wie vorgesehen umgesetzt werden können. Programmdetails würden in rund zwei Wochen feststehen und veröffentlicht.

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