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Ausstellungsbesuch im historischen Rathaus

Fünftklässler treffen Monster

Warendorf

Bei einem Ausstellungsbesuch im historischen Rathaus in Warendorf bestaunte die gesamte fünfte Jahrgangsstufe des Mariengymnasiums Puppen des Figurenbildners Norman Schneider. Nachvollziehen konnten die Kinder den Entstehungsprozess einer Klappmaulfigur.

In der Ausstellung im historischen Rathaus in Warendorf konnten die Fünftklässler des Mariengymnasiums nachvollziehen, wie eine Klappmaulfigur entsteht. Zu sehen sind Film- und Theaterfiguren aus dem Atelier von Norman Schneider. Foto: Mariengymnasium

Dem kleinen Prinzen, der verträumt in den Himmel schaut, und dem schrägen Teehasen aus „Alice im Wunderland“ begegneten die Fünftklässler des Mariengymnasiums bei einem Ausstellungsbesuch im historischen Rathaus in Warendorf. In der Ausstellung „Kindheitstraum und Gänsehaut“ finden sich noch viele weitere einzigartige Klappmaulfiguren des Figurenbildners Norman Schneider, darunter der Frosch Otto Grün, der Rabe Rudi aus der Serie „Siebenstein“, Tiffy aus der „Sesamstraße“ und der Gringott-Kobold aus „Harry Potter“.

Die Schülerinnen und Schüler der gesamten fünften Jahrgangsstufe konnten sowohl viele in Szene gesetzte Figuren bestaunen als auch den Entstehungsprozess einer Klappmaulfigur nachvollziehen, berichtet das Mariengymnasium in einer Pressemitteilung.

Film zeigt Entstehungsprozess einer Puppe

Ein Film zeigt Norman Schneider in seinem Atelier beim Bau einer Figur. Zuerst entsteht die Puppe als Skizze. Es wird Schaumstoff zurechtgeschnitten und zusammengeklebt, dann eine Stoffummantelung genäht und über die Grundform gezogen. Anschließend werden Details wie Augen und Haare befestigt und ausgestaltet. So wird eine lustige blaue Fantasiefigur mit Rüssel zum Leben erweckt.

Norman Schneider gelingt es, seinen Figuren Ausdrucksstärke und Lebendigkeit zu verleihen, stellten die Kinder beim Ausstellungsbesuch fest. Jede Figur bekommt einen eigenen Charakter. Manche wirken skurril, andere plüschig und süß, einige ein bisschen gruselig. Die Fünftklässler des Mariengymnasiums entdeckten in den liebevoll gestalteten Räumen unterschiedliche Lieblingsfiguren, die sie in Skizzen festhielten. Abschließend erfanden sie ihre eigene Figur, die im Kunstunterricht weiterentwickelt werden und ebenfalls als dreidimensionale Figur umgesetzt werden soll.

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