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Deula und DRK unterstützen Stadt Telgte

Für Geflüchtete Verbindung in die Heimat schaffen

Warendorf/Telgte

Das Internet-Café in der der Sporthalle des Schulzentrums der Stadt Telgte bedeutet insbesondere für viele Flüchtlinge aus der Ukraine eine Brücke zu den Freunden und Angehörigen in der Heimat. Möglich gemacht haben das die Deula in Warendorf sowie das DRK.

Kontakt zur Heimat via Bildschirm, organisiert von Rainer Klöpper, Deula; Thomas Wittmer, DRK; Martin Müller, Deula; Sabine Saxlehner, Stadt Telgte (v.r.) Foto: Deula

Dieses Beispiel könnte Schule machen: In der Flüchtlingsunterkunft in der Sporthalle im Schulzentrum der Stadt Telgte sind derzeit etwa dreißig Geflüchtete untergekommen. Sie stammen nicht nur aus der Ukraine, sondern nach wie vor kommen auch Menschen aus dem nahen und mittleren Osten nach Deutschland, auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern. „Neben dem Bedürfnis nach Ruhe und Frieden für sich und ihre Familien eint sie die Sorge um die, die sie zurücklassen mussten. Mit Handys versuchen sie, den Kontakt zu halten, Informationen aus der Heimat zu bekommen“, heißt es in einer Hintergrundinformation der Deula in Warendorf. Jetzt hat das Deutsche Rote Kreuz mithilfe der Deula Westfalen-Lippe eine Art Internet-Café für sie geschaffen.

„Wir haben hier auch Kinder, die im Homeschooling sind und versuchen, dem Unterricht über die Handys ihrer Eltern zu folgen. Das funktioniert nicht wirklich,“ erklärt Thomas Wittmer vom Deutschen Roten Kreuz. In dem Warendorfer Bildungszentrum hatte man sich zu Beginn des Krieges in der Ukraine Gedanken gemacht, wie man den geflüchteten Ukrainern helfen könnte und sich an das DRK gewandt. Die Deula EDV-Administration hatte die Idee, mit Hardware auszuhelfen: „Wir hatten noch gute Monitore, die nicht mehr gebraucht wurden. Die haben wir mit einem Windows-Rechner, einem Headset, einer Kamera und einer Tastatur ausgestattet. Zack, hatten wir Bildschirmarbeitsplätze, mit denen die Menschen sich virtuell treffen können“, so Rainer Klöpper aus der Deula IT-Abteilung.

Die Stadt Telgte begrüßt die Initiative. „Wir versuchen, auch in einer Flüchtlingsunterkunft eine angenehme Infrastruktur für die Geflüchteten zur Verfügung zu stellen“, so Sabine Saxlehner vom Dezernat Ordnung und Soziales.

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