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Spatenstich für Gesundheitszentrum am Josephs-Hospital

Für kurze Behandlungswege

Warendorf

Startschuss für das Gesundheitszentrum am Josephs-Hospital Warendorf: Dienstag war Spatenstich.

Von Jörg Pastoor

Spatenstich für den neuen Baustein im Angebot des Josephs-Hospitals Foto: Jörg Pastoor

Eine Abteilung für Strahlentherapie, Physiotherapie, ein OP- und ein Wundzentrum, ein Zentrum für intensive und ambulante Pflege – in zwei Jahren soll das neue Gesundheitszentrum am Jospeh-Hospital (die WN berichteten) eine deutliche Erweiterung des medizinischen Angebots an Warendorfs Krankenhaus bereitstellen. Dienstag war Spatenstich für das Dreigeschosser. Voraussichtliche Kosten: rund 26 Millionen Euro.

Vorstandsvorsitzender Peter Goerdeler sprach in Anwesenheit von Stiftungskurator Rainer Budde und seiner Stellvertreterin Doris Kaiser von einer „Dreifach-Win-Situation“: Im direkt neben dem Haus entstehenden Komplex könnten die Nutzer direkt miteinander kooperieren, Patienten könnten ambulant oder stationär versorgt werden, und das alles mit kurzen Wegen für Behandelte und Ärzte. Der Neubau sei von Anfang an Bestandteil der Strategieplanung gewesen. „Das ist eine starke Investition für unser Krankenhaus, die Stadt und die Region“, so Goerdeler.

Vorstandsvorsitzender Peter Goerdeler

Leisten wird sie aber nicht die Stiftung, deren Kurator Rainer Budde die 35 Millionen Euro für den neuen Trakt des Hauses als die Grenze des Machbaren bezeichnete. Deshalb sei man auch froh, einen Partner für die Finanzierung des Projektes gefunden zu haben: die Düsseldorfer „Solid Development GmbH&Co. KG. Sie ist Bauherrin des von Architekt Arthur Hildebrandt konzeptionierten Gebäudes, laut Pretzsch seien bei Baustart nächste Woche rund 80 Prozent der 7100 Quadratmeter Mietfläche vertraglich vergeben. Das sei eine sehr gute Quote. „Eifriges Ringen führt zum Gelingen“, gab er einen Eindruck von den intensiven Verhandlungen zwischen den Partnern in den Jahren der Projektentwicklung.

Zweijährige Bauzeit, 26 Millionen Euro Kosten

Die sieht den Kauf des Zentrums durch einen Fonds or. Die laut Geschäftsführer Frank Steimel deutschlandweit tätige „Proximus Invest“ GmbH aus Köln lege Wert auf die von der Warendorfer Stiftung bevorzugte langfristige Zusammenarbeit auf diesem „wunderbaren Filetstück hier in Warendorf“. Die Josephs-Stiftung hat sich ein Vorkaufsrecht gesichert und kann 18 bis 20 Jahre nach Inbetriebnahme das Gesundheitszentrum übernehmen, wenn sie möchte. Die Mieter können sich so oder so über niedrige Betriebskosten freuen. Laut Architekt Hildebrand verfüge das Gebäude über den aktuellsten technischen Standard in Sachen Energieeffizienz.

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