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Unfallkasse bemängelt beengte Räume im Feuerwehrgerätehaus

Gefahrenpotenzial noch dieses Jahr abstellen

Warendorf

Bürgermeister Peter Horstmann nutzte am Freitagabend die Gelegenheit, sich von Einsatzführer Michael Laumann und dessen Stellvertreter Daniel Micke das Feuerwehrgerätehaus in Vohren zeigen zu lassen. Bereits seit geraumer Zeit sei es nicht mehr zulässig, dass sich die Kameraden neben oder hinter den Einsatzfahrzeugen umziehen. Hierauf habe auch die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen bei ihrer letzten Begehung hingewiesen und eine kurzfristige Lösung verlangt.

Stephan Ohlmeier

Bürgermeister Peter Horstmann machte sich ein persönliches Bild von den beengten Räumlichkeiten im Feuerwehrgerätehaus in Vohren. Michael Laumann (m.) und Daniel Micke standen für Fragen Rede und Antwort. Foto: Stephan Ohlmeier

Auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft im Löschzug Vohren der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf können Aloys Brüggemann, Willi Hartmann und Bernhard Heitmann zurückblicken. Für ihre Treue zum Löschzug wurde das Trio am Freitagabend von Christof Amsbeck als Leiter der Feuerwehr Warendorf und Bürgermeister Peter Horstmann mit der Ehrennadel in Gold des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. An dem Trio möchten sich auch Lukas Blienert und Marcus Laumann ein Beispiel nehmen, die zu Feuerwehrmännern befördert wurden und sich im Löschzug engagieren.

Bürgermeister Peter Horstmann nutzte die Gelegenheit, sich von Einsatzführer Michael Laumann und dessen Stellvertreter Daniel Micke das Feuerwehrgerätehaus zeigen zu lassen. Bereits seit geraumer Zeit sei es nicht mehr zulässig, dass sich die Kameraden neben oder hinter den Einsatzfahrzeugen umziehen. Hierauf habe auch die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen bei ihrer letzten Begehung hingewiesen und eine kurzfristige Lösung verlangt. Wie Michael Laumann erläuterte, sei angedacht, für den Einsatzleitwagen eine neue Garage an das Gerätehaus anzubauen und die Umkleidemöglichkeiten dann zu verlegen. „Das macht Sinn. Die Kollegen kommen dann im Einsatzfall von hinten mit ihren Autos angefahren und können rechts und links zu den Fahrzeugen eilen“, sagte Christof Amsbeck, Leiter der Warendorfer Wehr.

Dr. Martin Thormann, Erster Beigeordneter, ergänzte: „Wir wollen die Maßnahme noch in diesem Jahr umsetzen.“ Dies gilt entsprechend für die Befestigung des Schotterparkplatzes, wo die Unfallkasse ein Gefahrenpotenzial für die Blauröcke erkannt habe.

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