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Vortrag im Pfarrsaal an der Marienkirche

Ghana-Reisende wollen berichten

Warendorf

Im Oktober des vergangenen Jahres machte sich eine vierköpfige Gruppe aus der Gemeinde St. Laurentius auf den Weg in den Norden Ghanas. In einem Vortrag wollen sie von dem Erlebten und dem Stand der von Warendorf aus unterstützten Projekte berichten.

Besuch im Kindergarten von Walewale Foto: privat

Martina Grundkötter, Paul Grundkötter, Jutta Blienert und Manuela Woltering wollten sich auf ihrer Ghana-Reise ein Bild machen von den aus Warendorf in Walewale unterstützten Projekten und vor allem auch den persönlichen Kontakt wieder stärken. Während der Corona-Zeit waren Reisen und Besuche nicht möglich, sodass es jetzt an der Zeit war, auch persönlich wieder zusammen zu kommen.

Zunächst standen die Begegnungen mit den Haupt- und Ehrenamtlichen auf dem Programm. Dabei trafen die vier zunächst den neuen Gemeindepfarrer, Father Mathew -  in diesem Fall ein alter Bekannter, denn bei einem Besuch im Jahr 2008 konnten sie ihn als damaligen jungen Kaplan in Walewale bereits kennenlernen. Groß war daher die Wiedersehensfreude. Ebenso mit David Alawa, der im dortigen Partnerschaftskomittee der „Kontaktmann“ nach Warendorf ist und die vielen Projekte somit in der Abstimmung mit Warendorf koordiniert. Auch Gespräche mit dem Pfarrgemeinderat, den Christian Mothers und dem Bischof in Bolgatanga standen auf dem Programm.

Intensive Gespräche mit Betroffenen

Vor allem aber wurde die Zeit genutzt, um die vielfältigen Projekte, die aus Warendorf finanziert werden, zu besuchen: die HIV-Selbsthilfegruppe (People Living with Aids), die geförderten Schüler und Studenten, die neue Brunnenanlage, die Ausgabe der Solarlampen vor allem in den Außenstationen: zu all diesen Projekten gab es intensive Gespräche mit den direkt Betroffenen, die von der Unterstützung profitierten. Und dabei wurde natürlich auch überlegt, wie es in der Zukunft weiter gehen kann: was soll verlängert werden, was kann man noch verstärken? Diese Diskussionen wurden intensiv und vor allem auf Augenhöhe geführt.

Beim Abstecher in den Mole-Nationalpark lonnten die Reisenden wild lebende Elefanten aus der Nähe beobachten.  Foto: privat

Letztlich kam auch der spirituelle Austausch nicht zu kurz: gemeinsame Gottesdienste und Gebete rundeten die Reise dann ab. Und zum Abschluss unternahmen die vier Abenteurer aus Warendorf dann noch einen Abstecher in den Mole-Nationalpark, wo sie unter anderem wild lebende Elefanten und Flusspferde beobachten konnten.

Erlebt haben die vier in den zwei Wochen ihrer Reise also wahrlich eine ganze Menge. Darüber möchten sie alle Interessierten persönlich informieren. Dazu wird am Sonntag (29. Januar) im Pfarrsaal an der Marienkirche um 15 Uhr ein Vortrag über die Reise stattfinden. Es wird in gemütlicher Runde zu Kaffee und Kuchen geladen. Der Vortrag wird etwa eine Stunde dauern. Danach besteht Gelegenheit zum Austausch oder einfach nur unterhaltsamen Verweilen an der Kaffeetafel. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind nicht erforderlich.

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