1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Warendorf
  6. >
  7. Große Wirkung mit wenig Mitteln erzielt

  8. >

Kunstauktion erbringt 3500 Euro Reingewinn

Große Wirkung mit wenig Mitteln erzielt

Warendorf

5050 Euro Umsatz, 3500 Euro Reingewinn – stattliche Zahlen präsentierten gestern die Initiatoren der Kunstauktion vom vergangenen Wochenende. 1000 gehen an das Awassa-Projekt in Äthiopien, je weitere 1000 Euro verteilt die Bürgerstiftung an die Wärmestube und den offenen Jugendtreff „@ttic“ im Martin-Luther-Haus. Auch die Warendorfer Internationale Frauengruppe erhält 500 Euro.

Ines-Bianca Hartmeyer

In Teamarbeit erzielten sie mit kleinen Mitteln große Wirkung (v. l.): Werner Grage, Monika Vornhusen (beide Stiftung), Dieter Rüschenbeck als Besitzer des Schmeddinghoff-Hauses, Diethild Uphues-Webel vom WIF-Projekt, Pfarrer Herwig Behring, Kristin Sendker-Behrens (Stiftung), André Auer (Stadtmarketing) sowie Dieter Nissen (Bogengemeinschaft Oststraße). Foto: Hartmeyer

Von Bürgern für Bürger – an diesem Erfolg haben alle mitgewirkt: Dieter Rüschenbeck, der den Saal im Haus Schmeddinghoff gestellt hat, das Stadtmarketing mit seiner logistischen Unterstützung, die Bogengemeinschaft Oststraße, die für die Verpflegung gesorgt hat und die Bürgerstiftung selbst mit vielen helfenden Händen aus den eigenen Reihen. Und natürlich die Warendorfer, die für die Kunstauktion am vergangenen Sonntag so manches Schätzchen ausgegraben haben oder später für einen guten Zweck ihr Gebot abgaben.

Gestern präsentierten die Initiatoren die Zahlen – und hatten dazu direkt die Empfänger der Spenden eingeladen. „Die Auktion hat unsere Erwartungen erfüllt“, freute sich Werner Grage von der Bürgerstiftung. Umgesetzt wurden 5050 Euro – nach Abzug der Kosten sei ein Reingewinn von 3500 Euro übrig geblieben. „Das ist unter anderem Dieter Rüschenbeck und Auktionator David Hessels zu verdanken, die auf ihr Honorar verzichtet haben“, betonte Grage.

Von dem Geld gehen 1000 Euro an das Projekt Awassa von Dr. Silke Köhn, die ein Waisenhaus in Äthiopien aufgebaut hat. Die restlichen 2500 Euro teilt die Bürgerstiftung wie folgt auf:

1000 Euro erhält die Wärmestube, „denn da ist immer Anerkennung und Hilfe notwendig“, wie Monika Vornhusen aus dem Stiftungsvorstand unterstrich.

Über weitere 1000 Euro freut sich der offene Jugendtreff „@ttic“: „Das ist ein Baustein von vielen, um verlässliche Jugendarbeit mit Perspektive anzubieten“, bedankte sich Pfarrer Herwig Behring für den Geldsegen.

Auch Diethild Uphues-­Webel vom „WIF“-Projekt (Warendorfer Internationale Frauengruppe) hat für die restlichen 500 Euro aus der Stiftungskasse gute Verwendung, stammen doch die Mittel für die Aktionen der Gruppe meist aus der Privatschatulle. „Dadurch haben wir ein wenig Plansicherheit bei zukünftigen Unternehmungen wie Stadtführung oder Konzertbesuch.“

Das Konzept, mit wenig Mitteln große Wirkung zu erzielen, sei aufgegangen, waren sich alle Beteiligten einig. So zog Dieter Rüschenbeck augenzwinkernd sein Fazit: „Das schreit ja fast nach einer Wiederholung!“

Startseite