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Belastung durch Halogenkohlenwasserstoffe im Norden

Grundwassersanierung ist abgeschlossen

Warendorf

Die Konzentration der Schadstoffe aus einer früheren Warendorfer Reinigung ist gering genug, sagt die Kreisverwaltung.

Seit Mitte 2014 wurde das durch leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) verunreinigte Grundwasser durch Sanierungsbrunnen abgepumpt und danach gereinigt. Die Pumpen im Norden Foto: Joachim Edler

Die Sanierung des Grundwasserschadens in Warendorfs Norden ist nach acht Jahren beendet. „Wir stellen sie ein, weil wir die mit der Bezirksregierung vereinbarten Ziele erreicht haben“, sagte Kreis-Umweltdezernent Dr. Herbert Bleicher Dienstag. Nach dem Abpumpen und Reinigen von rund 540 000 Kubikmetern Grundwasser bestehe keine Gefahr mehr für Menschen, die Schadstofffracht sei deutlich verringert und ein guter chemischer Zustand des Grundwassers erreicht. Rund 144 Kilogramm leichtflüchtiger Halogenkohlenwasserstoffe aus der früheren chemischen Reinigung Rübesamen seien aus dem Wasser entfernt worden. 650 000 Euro hat das Land und Kreis gekostet, weil von den früheren Inhabern nichts zu holen war.

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