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Ausstellungseröffnung mit Manfred Kronenberg im Westpreußischen Landesmuseum

„HandwerksKunst“ in Vollendung

Warendorf

Es ist ein Miteinander von Kreativität, Kunst und Handwerk, ein verblüffendes und faszinierendes Wechselspiel, dessen Produkte alle plötzlich eine Verbindung miteinander aufnehmen, Gegebenes auf den Kopf stellen und den Augen des Betrachters schmeicheln und seinen Geist inspirieren: die neue Ausstellung im Westpreußischen Landesmuseum.

Monika Vornhusen

Dieter Lohnmann (l.) und Manfred Kronenberg bringen mit der Ausstellung Handwerks Kunst eine Explosion an Kreativität in das Westpreußische Landesmuseum. Kulturreferentin Magdalena Oxfort (Mitte), Museumspädagogin Claudia Hüffer 2.vl.) und Jutta Fethke als Stellvertretende Museumsleiterin freuen sich schon jetzt auf die Eröffnung am Samstag. Foto: Monika Vornhusen

Es ist ein wunderbares Miteinander von Kreativität, Kunst und Handwerk. Ein verblüffendes und faszinierendes Wechselspiel, dessen Produkte alle plötzlich eine Verbindung miteinander aufnehmen, Gegebenes auf den Kopf stellen und den Augen des Betrachters schmeicheln, seinen Geist inspirieren und ihn mit nehmen in die pure Welt des menschlichen Handelns.

Diese Abenteuerwelt tut sich ab dem kommenden Samstag, 5. September, im Westpreußischen Landesmuseum in Warendorf auf.

Mit Rücksicht auf die verlängerten Öffnungszeiten am verkaufsoffenen Wochenende in der Stadt wird die Ausstellung „Handwerks Kunst“ mit „fabelhaften Bildern“ des bekannten Illustrators, Designers und Künstlers Manfred Kronenberg und handgefertigten Pfeifen des Hamburgers Kai Gaeth am Samstag um 19.30 Uhr eröffnet. Anlässlich dieser Ausstellung wird auch der Brückenschlag zu Kronenbergs neuem Fabelbuch „Die Rache der Schildkröte“ mit Texten des französischen Philosophen Alain Sardaillon möglich. Die Texte in dem Buch wurden neu interpretiert und ins Deutsche übersetzt von Dieter Lohmann. Denn in den Illustrationen, die diese Fabeln im Bild lebendig werden lassen, spielt die menschliche Hand stets eine große Rolle. Schließlich ist sie Initiator für das menschliche Handeln und nicht zuletzt auch die Brücke zur Kunst und zum Handwerk, also zur „HandwerksKunst“. Und da sind wir auch schon beim Titel der Ausstellung. Das Buch wird zur Ausstellung in einer Auflage von 100 Exemplaren zum Preis von je 29,90 Euro angeboten.

Dass diese kreativen Köpfe , nämlich Kronenberg, Lohmann und Gaeth in einer Ausstellung im Westpreußischen zusammengefunden haben, ist glücklichen Zufällen zu verdanken. In einem Pressegespräch am gestrigen Donnerstag zeichnete der bekannte Warendorfer Illustrator, Designer und Künstler Kronenberg die Entwicklung nach. Ein langjähriger Freund aus Warendorf hatte die Verbindung zu Kai Gaeth geschlagen, der als gelernter Tischler bei „Steinway & Sons“ in Hamburg arbeitet und daneben hobbymäßig edle Pfeifen in Handarbeit fertigt, beispielsweise auch mit dem Motiv des Hamburger Michels als edler Einlegearbeit. Auch die Stadt Warendorf wird in einer Spezialanfertigung in einer seiner kunsthandwerklichen Pfeifen verewigt sein, die in der Ausstellung zu bewundern ist.

„Wir freuen uns sehr über diese wunderbare Kooperation mit dem Westpreußischen Landesmuseum“, sagt Kulturreferentin Magdalena Oxfort im Rahmen des Pressegesprächs. Bereits mehrere Projekte wurden bereits gemeinsam mit Manfred Kronenberg durchgeführt und auch zukünftig steht einiges auf dem Plan. Im Zuge der Ausstellung, die bis zum 28. November zu sehen ist, ist voraussichtlich für den 28. Oktober unter der Leitung von Museumspädagogin Claudia Hüffer ein Papiertheater anvisiert. Die fabelhaften Geschichten von Dieter Lohmann und die Illustrationen von Manfred Kronenberg werden dabei die Zuschauer in die Welt des faszinierenden Papiertheaters entführen. Auch im Zuge der Ausstellungseröffnung am kommenden Samstag sind viele Highlights geplant – unter Corona-konformen Bedingungen. „Wir werden eine Begrenzung der Besucherzahl vornehmen müssen“, erläutert Jutta Fethke als stellvertretende Museumsleiterin. Dennoch sei die Eröffnungsveranstaltung für alle interessierten Besucher offen. Es werde mit einer Führung in zwei Etappen geplant. Auf jeden Fall sollen es die Gäste so bequem wie möglich haben.

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