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Hüttengaudi im Weihnachtswäldchen

Heiße Rhythmen bei klirrender Kälte

Warendorf

Partystimmung bei minus acht Grad: Das gab's bei der Hüttengaudi im Weihnachtswäldchen. Für so manche inzwischen Tradition

Von Stephan Ohlmeier

Je später der Abend, desto ausgelassener wurde die Stimmung bei der Hüttengaudi im Warendorfer Weihnachtswäldchen. Je später der Abend, desto ausgelassener wurde die Stimmung bei der Hüttengaudi im Warendorfer Weihnachtswäldchen. Foto: Stephan Ohlmeier

 Kurz vor dem Ende des Warendorfer Weihnachtswäldchen ist es am Samstagabend noch einmal richtig voll geworden. Trotz knackig kalter Temperaturen um minus acht Grad Celsius strömten Jung und Alt zur Hüttengaudi mit Après-Ski, um miteinander zu feiern und anzustoßen. Eingeladen zu der Veranstaltung hat die Stadt Warendorf mit den Gastronomen des Wäldchens.

„Die Stimmung ist super und die Leute wollen alle Party machen“, sagte Moritz Bergmann. Der junge DJ kümmerte sich um die passende Musik und legte im Krippenstall neben aktuellen Charts auch House, Schlager und bekannte Gassenhauer auf. Wie vor der Corona-Pandemie drängten sich die Warendorfer dicht an dicht und schwangen teilweise das Tanzbein zwischen der Markttanne und dem Glühweinkessel. „Ist doch super. Endlich mal was los in Warendorf“, freute sich ein Besucher, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Moritz Bergmann

Unter das Partyvolk mischte sich auch Amy Cordes mit ihren Mädels: „Wir sind jedes Jahr hier und wollen heute noch einmal feiern.“ Aber auch diejenigen, die einfach nur ein paar Glühwein trinken wollten, waren bei der Hüttengaudi genau richtig. „Einfach mal abschalten und auf andere Gedanken kommen“, verrieten Frank Kersting und Kai Rothues, warum sie ins Weihnachtswäldchen gekommen waren. Ganz generell galt: Je später der Abend, desto besser ausgelassener wurde die Stimmung.

Hochbetrieb am Stand der Ehrengarde

Hochbetrieb herrschte vor allem am Stand der Ehrengarde der Bürgerschützen. Immer wieder mussten sie ihren Feuerkessel mit Glühwein nachbefüllen, der nicht nur wegen der klirrenden Kälte reißenden Absatz fand. Aber auch die übrigen Gastronomen im Weihnachtswäldchen hatten alle Hände voll zu tun, um die durstigen und hungrigen Gäste zu versorgen.

Après-Ski-Party in den Kneipen

Um 22 Uhr machte der Nachtwächter dem bunten Treiben ein Ende und mahnte alle Feiernden zur Einhaltung der Nachtruhe. Doch für Alternativen war natürlich gesorgt. Für die Après-Ski-Party führte der Weg in die teilnehmenden Gaststätten und Kneipen. Während im Café Extrablatt DJ Anthony Stardust auflegte, spielte DJ Flying Hirsch in der „Sonne“ Après-Ski-Hits at it’s best. Im „Dailoy One“ am Marktplatz gab es Glühwein mit oder ohne Schuss und in der „Alten Frieda“ galt das Motto „Glühbirne meets Christmas“. In der „Bar One“ legte DJ Juka „Finest Dance Hous“ auf. Überall endete die Party erst in den frühen Morgenstunden des vierten Advents.

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