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VHS spendet für Aktion Kleiner Prinz

Hilfsmittel werden nach Bedarf gekauft

Warendorf

Die Aktion Kleiner Prinz freut sich über 700 Euro, die sie von der VHS Warendorf erhalten hat. Bei allen Veranstaltungen war eine Spendenbox aufgestellt und die Teilnehmer brachten so eine nette Summe zusammen.

-uli-

Martin Schulte (l.), stellvertretender Vorsitzender der Aktion Kleiner Prinz, freut sich über die VHS-Spende in Höhe von 700 Euro, die ihm VHS-Leiter Rolf Zurbrüggen überreichte. Foto: Ulrich Lieber

Die Volkshochschule Warendorf hat der Aktion Kleiner Prinz 700 Euro gespendet. „Unter dem Eindruck der schlimmen Ereignisse in der Ukraine haben wir seit dem 24. Februar bei allen Veranstaltungen eine Spendenbox aufgestellt und um Spenden für die Aktion Kleiner Prinz gebeten“, sagte VHS-Leiter Rolf Zurbrüggen.

Martin Schulte, stellvertretender Vorsitzender der Aktion Kleiner Prinz, freute sich über die finanzielle Unterstützung und dankte allen Spendern. „Wir sind auf verschiedenen Feldern tätig“, erklärte Schulte. Zum Beispiel in Lwiw (Lemberg), denn dort würden Medikamente benötigt, die auf Bestellung dorthin geliefert würden. Ebenfalls nach Bedarf werden Lebensmittel und Hygieneartikel an die polnische und rumänische Grenze zur Ukraine geschickt. „Wir bekommen eine Liste und kaufen danach ein“, sagte Martin Schulte. Alles werde genau nach Bedarf eingekauft.

In Satu Mare in Rumänien hilft der Kleine Prinz beim Aufbau von Flüchtlingsunterkünften und arbeitet hier mit ihrem langjährigen Kooperationspartner Caritas zusammen. Hier stranden vor allem viele arme Familien.

„Wir sind aber auch im Kreis Warendorf aktiv und haben eine Psychologin aus Usbekistan über die Caritas gefunden. Sie hilft Kindern aus der Ukraine, die traumatisiert sind“, berichtete Schulte. Dies seien die Schwerpunkte, für die das Spendengeld eingesetzt werde. „Wir hoffen alle, dass der Krieg bald vorbei ist. Aber dann geht die Hilfe erst richtig los“, blickt Martin Schulte voraus.

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