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Gedankenaustausch zum Sport

Hohe integrative Wirkung

Warendorf

Klare Aufgaben sehen die Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Peter Huerkamp und Angelika Schmiele, in den Bereichen der Integration und der Inklusion. Gebiete, in denen sich die Stadt Warendorf bereits auf den Weg gemacht habe. Das ergab sich bei einem ersten Gedankenaustausch mit Vertretern der Stadt und Hedwig Tarner, Landtagsabgeordnete und sportpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von B 90/Die Grünen.

Der Stadtsportverband Warendorf traf sich zu zu einem ersten Gedankenaustausch mit Vertretern aus mit Politik und Verwaltung. Foto: Stadtsportverband

Zu einem ersten Gedankenaustausch trafen sich der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Peter Huerkamp, und seine Stellvertreterin, Angelika Schmiele, mit der Landtagsabgeordneten Hedwig Tarner, sportpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von B 90/Die Grünen. Vonseiten der Stadt Warendorf nahmen Sachgebietsleiter Udo Gohl und Maria Kunstleve, Teamleiterin „Sport“ teil, wie es in einer Mitteilung heißt.

Schmiele und Huerkamp, die ihre Ämter erst kürzlich übernommen haben, stellten ihre Ziele und die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit vor. „Wir verstehen uns als Sprachrohr der Sportvereine in Warendorf“, so Huerkamp, „und dafür streben wir auch eine enge Zusammenarbeit mit Stadt und Politik an.“ Der beratende Sitz im Sport-, Vereinswesen- und Ehrenamtsausschuss solle in der Zukunft noch deutlicher als zuletzt unter sportpolitischen Aspekten neu justiert werden.

Mittelfristig Kooperation mit der Bundeswehrsportschule

Mittelfristig solle auch die Kooperation mit der Bundeswehrsportschule ausgebaut werden. Herausragend sei natürlich der Reitsport für Warendorf, die öffentliche Aufmerksamkeit müsse aber auch auf andere Sparten gelenkt werden. Im Frauensport gäbe es beispielsweise erstklassige Leistungen im Boxen, basierend auf die erfolgreiche Arbeit des Boxclubs Warendorf.

Unter dem Gesichtspunkt der Inklusion könne der Bundesliga-Basketball des BBC Münsterland gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Klare Aufgaben sehen Schmiele und Huerkamp in den Bereichen der Integration und der Inklusion. Gebiete, in denen sich die Stadt Warendorf bereits auf den Weg gemacht habe. Udo Gohl berichtete über den gestellten Förderantrag mit dem Ziel, Modellkommune für Inklusion in NRW zu werden. Hedwig Tarner griff die Idee einer Inklusionspauschale für Sportstätten auf und unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung des Vereinssports: „Was in den Vereinen ehrenamtlich geleistet wird, zielt nicht nur auf sportliche Leistungen, sondern hat auch eine hohe integrative Wirkung, die das Land so nicht leisten könnte. Das bietet wichtige soziale Haltepunkte für viele Menschen.“

Auch andere angesprochene Themen berühren die Landespolitik, wie die Ausweitung der Ehrenamtspauschale und rechtliche Unklarheiten bei Sportstätten im öffentlichen Raum.

Tarner nahm die Themen mit nach Düsseldorf und verabschiedete sich mit dem Versprechen, im Gespräch zu bleiben.

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