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Konzert des Muche/Kaling-Duos

Hörerlebnis mit fulminanten „Geräuschemachern“

Milte

Das wird ein Hörerlebnis, bei dem die Ohren weit geöffnet werden sollten – so versprechen es die Veranstalter im Atelier in der Milter Mühle: Es wartet ein spannender Abend mit Haussaxofonist Andreas Kaling, diesmal im Zusammenspiel mit WDR Jazzpreis 2021 Träger Matthias Muche.

Ein weiterer spannender Abend mit Haussaxofonist Andreas Kaling (kl. Bild), diesmal im Zusammenspiel mit WDR Jazzpreis 2021 Träger Matthias Muche, erwartet die Besucher im Atelier in Milte. Foto: Atelier Milte

Im Rahmen des Offenen Ateliers Bielefeld öffnet das Atelier in Milte und präsentiert am 20. August (Samstag) von 14 bis 18 Uhr, und am 21. August (Sonntag) von 11 bis 18 Uhr Dreidimensionales. Plastisch ist auch die mehrdimensionale Musik meiner improvisierenden Gäste. „Endlich können wir das im November abgesagte Konzert des Muche/Kaling-Duos nachholen“, freuen sich die Veranstalter.

Matthias Muche und Andreas Kaling sind zwei fulminante „Geräuschemacher“. Der Assoziationen sind keine Grenzen gesetzt. Es ist ein Hörerlebnis bei dem die Ohren weit geöffnet werden sollten.

Matthais Muche schwebt mit und auf der Posaune. Warme, lang anhaltende Töne erzeugen Spannung und gleichzeitig tiefe innere Ruhe, dann brutale, abrupte Brüche, knattern, plappern, purzelnde Tonkaskaden, wild, aggressiv, zärtlich und sanft. Andreas Kaling streichelt das Bass-Saxofon mit den Fingernägeln, einem Pinsel, einem Ast oder einem Holzlöffel, er singt und spricht beim Spielen, dann folgen groovende Passagen und nur mit einem Hauch erzeugt er Klangräume von immenser Spannung.

Im Muche/Kaling-Duo erzählen die beiden Klang- und Soundkünstler von der spannungsreichen Bearbeitung der Zeit. Die Musiker dehnen die Zeit, stauchen sie und geben sie bearbeitet wieder zurück und erzeugen so eine kaleidoskopartige Verzahnung der Wahrnehmungsebenen. Das Konzert beginnt am Samstag um 19 Uhr.

„Im November wollten wir das Konzert vorm Ofen auf 20 Teilnehmer limitieren und hatten 25 Euro Eintritt angesetzt, nun soll auf dem im Mai durch Deep Schrott als Konzertboden eingeweihtem Kornboden unterm Dach gespielt werden, was aber nur bei gutem Wetter geht. Sollte es nach Unwetter aussehen, werden wir die Zuhörerzahl begrenzen müssen und unten konzertieren“, erklären die Veranstalter.

Der Eintritt ist frei, um einen wertschätzenden Beitrag bei der anschließenden Kollekte wird gebeten.

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