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WSU-Fußballer spenden für Ukraine-Hilfe der Aktion Kleiner Prinz

Idee begeistert die ganze Abteilung

Warendorf

WSU-Fußballer spenden 3000 Euro für die Ukraine-Hilfe der Aktion Kleiner Prinz.

Sylvia Oertker freut sich über die Spende der WSU-Fußballer, die Lasse Burchardt und Tobias Schwienhorst (r.) überreichten. Foto: AKP

„Auf die Idee, Aktionstage für die Ukrainehilfe zu veranstalten, ist eigentlich Lasse Burchardt gekommen“, erklärt Tobias Schwienhorst, wie Burchardt Spieler der ersten Herrenmannschaft der Fußballabteilung der Warendorfer Sportunion. „Mit im Boot war dann schnell die ganze Abteilung. Ich hatte das schon bei anderen Vereinen gesehen und bei uns im Mannschaftsrat nachgefragt, was da möglich sei“, so Burchardt. Das Ergebnis des Aktionswochenendes ist die stattliche Summe von 3000 Euro, die den Ukraine-Projekten der Aktion Kleiner Prinz zugute kommt.

Mit Hilfe des Sportlichen Leiters André Klaas und des Jugendobmanns Andreas Dütting wurde die Idee bei den Jugendmannschaften gestreut, heißt es in einer Pressemitteilung der Fußballer. „So ist der Stein ins Rollen gekommen. Trainer und Eltern haben sich sofort bereit erklärt, uns zu unterstützen und mitgemacht.“ An dem Aktionswochenende sammelten Spieler der ersten Mannschaft während der Senioren- und Jugendspiele mit Spardosen Spenden von Zuschauern. Viele Mannschaften erklärten sich bereit, Beiträge aus der Mannschaftskasse beizusteuern, und kurzerhand seien auch die Einnahmen aus Kuchen- und Würstchenverkäufen gespendet worden, die Eltern während der Juniorenspiele organisierten, heißt es weiter. „Das war ein Selbstläufer geworden“, so Schwienhorst. „Es hat wirklich Freude gemacht.“

„Wir freuen uns sehr über eure Aktion“, bedankt sich Sylvia Oertker, die Vorsitzende der Kinderhilfsorganisation, stellvertretend bei Burchard und Schwienhorst. „Wir hoffen, dass noch in dieser Woche eine dringend benötigte Medikamentenlieferung für ein Kinderkrankenhaus in Lwiw über die Grenze gehen kann. Die Kinder brauchen unsere Hilfe, und die Aktiven und Freunde der WSU helfen uns beim Helfen“, freute sich Sylvia Oertker.

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