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Betreiberin bringt eigenen Entwurf ein

Im Herbst könnte der Kiosk stehen

Warendorf

Donnerstag tagt der Stadtentwicklungsausschuss. Die Betreiberin des Bahnhofskiosks, Petra Kirscht, legt dazu einen Entwurf für einen Neubau vor. Einen möglichst schnellen Neubau.

Jörg Pastoor

Der Kioskentwurf von Architekt Engelbert Hagemeyer, Mittwoch vorgestellt mit stellvertretender Bürgermeisterin Doris Kaiser, Thomas und Petra Kirscht und Ausschussvorsitzender Peter Steinkamp (CDU) an der Fläche, auf der der neue Bahnhofskiosk entstehen könnte Foto: Büro Hagemeyer

Petra Kirscht will nicht mehr länger warten: Die Betreiberin bringt einen eigenen Entwurf für einen neuen Bahnhofskiosk ein. Damit soll das 17 Jahre alte Provisorium in den Containern an der Polizeiinspektion enden.

Zwölf Meter lang, sieben Meter breit, mit Gastraum, Theke, Küche, Sanitärräumen, dazu eine 35 Quadratmeter große Außenterrasse und in Holzrahmenbauweise – so sieht der Mittwoch präsentierte Entwurf von Architekt Engelbert aus, der den Segen von Bauherrin Petra Kirscht hat. Und der sehr schnell Realität werden könnte. Wenn es mal schnell ginge.

Petra Kirscht

Dass Kirscht gefühlt nicht vorankommt mit ihrem alten Plan, endlich eine feste Bleibe für ihren Kiosk planen zu können, gab den Anlass für die Präsentation am Bahnhof – nicht zufällig am Tag der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses. Vorsitzender Peter Steinkamp (CDU) war ebenso dabei wie stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser. Beide unterstützen die Initiative der Kirschts. „Wenn dann mal irgendwann der große Wurf mit einem Bahnhofsneubau kommt, dann könnte man diesen Entwurf auch wieder zurückbauen“, meinte Steinkamp. Er würde es begrüßen, dass der Kiosk ähnlich leicht zu genehmigen wäre wie zuletzt die Erweiterung der Radstation. Und Doris Kaiser flocht an, eine solche Rückbauverpflichtung lasse sich ja als Bedingung an eine Baugenehmigung knüpfen –Hauptsache, es komme Bewegung in die Sache mit dem Container-Kiosk.

In Holzrahmenbauweise – zur Not wieder entfernbar

Petra Kirscht, die sich eine wirklich dauerhafte Lösung am sehnlichsten wünscht, würde als Investorin auftreten für das Gebäude, das laut Architekt schon im Herbst auf dem Grünstreifen zwischen Gleisen und Busbahnhof stehen könnte. Während Kirscht sich gewünscht hätte, dass sie mal eine Rückmeldung aus der Bauverwaltung bekommen hätte, sah Peter Steinkamp den Ortstermin als Anstoß für den Fachausschuss heute – „nur zur Kenntnisnahme“.

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