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Projekt „Wie funktioniert Deutschland?“

Integration durch Sport

Warendorf

„Wie funktioniert Deutschland?“ Unter diesem Titel erfuhren aus der Ukraine eingewanderte Jugendliche vieles über Grundrechte, das deutsche Bildungssystem und Partizipationsmöglichkeiten. Nun stand ein Besuch bei der WSU auf dem Programm.

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Zu Gast im Sportlerheim der WSU war die internationale Förderklasse des Paul-Spiegel-Berufskollegs. Projektmitarbeiterin Olga Vasileidou (l.) Foto: WSU Warendorf

„Deutschland kann man lernen“ stand für die Schülerinnen und Schüler der internationalen Förderklasse auf dem Stundenplan. Denn auch in diesem Jahr konnte das Projekt mit dem Titel: „Wie funktioniert Deutschland?“ am Paul-Spiegel-Berufskolleg Warendorf in Kooperation mit Innosozial mit Erfolg durchgeführt werden.

Drei Wochen lang erhielten aus der Ukraine eingewanderte Jugendliche die Möglichkeit, sich mit vielfältigen Themen (unter anderem Grundrechte, Bildungssystem, Übergang Schule – Beruf, Partizipationsmöglichkeiten) zu befassen und mit der Frage auseinanderzusetzen, wie diese Themen in Deutschland funktionieren. „Unser Ziel im Projekt besteht in erster Linie darin, den Jugendlichen wichtigste Informationen über die neue Heimat zu vermitteln und sie dadurch handlungsfähiger zu machen“, so Olga Vasileiadou, Projektmitarbeiterin bei Innosozial.

Das Ankommen erleichtern

Das Projekt sollte den jungen Menschen das Ankommen erleichtern und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern. Gerade die gesellschaftliche Teilhabe stellt dabei einen wichtigen Aspekt dar, wenn es darum geht, geflüchtete Menschen in unser Land zu integrieren. Aus diesem Grund haben die Teilnehmenden die Warendorfer Sportunion besucht. Dort wurden sie von Yannis Mex und Hermann-Josef Becker herzlich empfangen, weil „wir stark davon überzeugt sind, dass durch Sport am schnellsten die Integration gelingt“, so Yannis Mex.

„Wir sind jetzt das dritte Mal hier im Sportlerheim der Warendorfer Sportunion und haben bisher nur positive Erfahrungen machen können, junge geflüchtete Menschen in die WSU und anderen Sportvereinen in Warendorf und Umgebung integrieren zu können“, so Hermann-Josef Becker, Geschäftsführer des Stadtsportverband Warendorf und Sportleiter der WSU. In einem kleinen Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine die Möglichkeit, die hiesigen Vereinsstrukturen und Sportangebote in Warendorf näher kennenzulernen und Fragen an die Referenten Hermann-Josef Becker und Yannis Mex zu stellen. Der rege Austausch stieß seitens der Jugendlichen auf großes Interesse. Sie stellten gezielt Fragen über Angebote, Sportarten und Trainingsmöglichkeiten.

Hemmschwellen abbauen

„Den Besuch bewerten wir als sehr positiv, weil eine Brücke zwischen Schule und Verein zustande gekommen ist. Erst durch solche Begegnungen können Hemmschwellen von jeder Seite abgebaut werden“, betont das Innosozial-Team.

Bei Interesse an einer Kooperation steht Projektleiterin Agnieszka Bednorz zur Verfügung (bednorz@innosozial.de).

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