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Ortswechsel für Mehrgenerationen-Haus

Jetzt werden die Pläne konkreter

Warendorf

Aus dem Standort Carl-Leopold-Straße ist zwar nichts geworden. Doch der Verein „Wohnen in Gemeinschaft“ verfolgt sein Projekt mit der Alternative In de Brinke intensiv weiter. Die konkrete Planung beginnt, die Gründung einer Genossenschaft steht bevor. Ziel ist der Einzug im Jahr 2021.

Jörg Pastoor

Hier im künftigen Baugebiet In de Brinke will der Verein WiGE jetzt mit der Stadt ein geeignetes Grundstück für sein Mehrgenerationen-Wohnhaus zu finden versuchen. Foto: Jörg Pastoor

Das „WiGE“-Haus soll kommen – nur an einem anderen Ort. Nachdem sich der erste potenzielle Standort zerschlagen hatte, sucht die Spitze des Vereins „Wohnen in Gemeinschaft“ jetzt mit der Stadtverwaltung als Alternativziel ein Grundstück im Nordwesten, zwischen Baugebiet In de Brinke und Stadtstraße Nord. Dort weist die Verwaltung ja einen Bereich für besondere Wohnformen aus.

Zudem treibt der Verein intensiver die Gründung der Genossenschaft voran, deren Mitglieder das geplante Haus besitzen sollen. Wie berichtet, sehen die ersten Grobplanungen der Ahlener Architektin Agnes Weber einen Komplex mit zwischen 15 und 18 Wohneinheiten vor. „Die dafür im Plangebiet vorgesehene Fläche ist groß genug“, so Antonius Stuke, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, am Montag nach einem weiteren Treffen mit Vorstand, Architektin und dem Berater, der dem Verein bei der Finanzierung zur Seite steht. Wie viele Wohnungen es letztlich werden, hänge nun auch von den Flächenwünschen und dem Ansprüchen der Genossenschaftsmitglieder ab, was etwa Barrierefreiheit betreffe.

Vize-Vorsitzender Antonius Stuke

Die weitere Zeitplanung für das Projekt? Stuke überlegt kurz: „Na, das Jahr vergeht, bevor überhaupt irgendwas passiert. 2019 ist dann die Erschließung des Baugebietes geplant.“ Wenn alles glatt verlaufe, schaut Antonius Stuke auf das Jahr 2021 als realistische Perspektive für den Bezug des Projektes, dessen Anfänge auf den Herbst 2013 zurückgehen.

Um das Vorhaben jetzt mit zusätzlichem Schwung zu entwickeln, will „WiGE“ Mitglieder und potenzielle Genossen werben. Bei der letzten Infoveranstaltung im Haus der Familie waren so viele Interessenten da, dass die Bestuhlung zunächst nicht ausgereicht hatte.

Aktuell, so Stuke, gebe es schon fünf Mitglieder, die „mit Sicherheit“ als Genossen, also Käufer einer Wohnung, infrage kommen. „Wir überlegen außerdem zurzeit, ob wir Gewerbe dort inte­grieren.“ Ein Dienstleister für Betreuungsangebote oder Fußpflege etwa könnte durchaus ins Konzept passen, so die Idee.

Eventuell Dienstleister mit im Haus

Die nächsten Schritte stehen jedenfalls nun an. „Im nächsten halben Jahr wollen wir die gesamte Planung auf die Beine stellen.“ Dann stehe das Flächenkonzept samt voraussichtlichen Kosten pro Quadratmeter fest.

Wer sich für das Projekt und eine Mitgliedschaft in Genossenschaft und/oder Verein interessiert, kann sich jederzeit beim Vorstand informieren: Gabi Brinkemper, ✆ 0 25 83 / 12 28, E-Mail wige.warendorf@gmail.com, oder Antonius Stuke, ✆ 0 25 81 / 63 26 05, E-Mail stukewaf@mail.de.

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