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Anmeldung zu Grundschulen abgeschlossen

Josefschule gewinnt kräftig Schüler dazu

Warendorf

Kräftig zugelegt bei den Anmeldezahlen hat die Josefschule im Norden der Stadt: 85 Erstklässler (Vorjahr 56) werden die Grundschule zum neuen Schuljahr besuchen. Hier wird mit drei Eingangsklassen gerechnet, theoretisch wären aber auch vier möglich. Das kräftige Plus an Anmeldungen scheint eine Folge des Zuzugs von Familien ins Neubaugebiet In de Brinke zu sein.

Das Anmeldeverfahren an den örtlichen Grundschulen ist abgeschlossen. 386 Anmeldungen für die sieben Grundschulen in der Kernstadt und den Ortsteilen liegen Stand Montag vor; 329 Anmeldungen waren es im vergangenen Jahr. Foto: dpa

Das Anmeldeverfahren an den örtlichen Grundschulen ist abgeschlossen. 386 Anmeldungen für die sieben Grundschulen in der Kernstadt und den Ortsteilen liegen Stand Montag vor; 329 Anmeldungen waren es im vergangenen Jahr. Schulamtsleiter Udo Gohl führt die gestiegenen Anmeldezahlen unter anderem auf die große Anzahl an Rückstellungen aus dem vergangenen Jahr zurück – Kinder, die jetzt erst eingeschult werden.

Im Fokus hat das Schulamt die Josefschule im Norden der Stadt und die evangelische Bodelschwinghschule. Beide Schulen kratzen an der Obergrenze der Eingangsklassenbildung. Kräftig zugelegt hat die Josefschule mit 85 Anmeldungen (Vorjahr 56). Hier wird mit drei Eingangsklassen gerechnet, theoretisch wären aber auch vier möglich. Das kräftige Plus an Anmeldungen scheint eine Folge des Zuzugs von Familien ins Neubaugebiet In de Brinke im Warendorfer zu sein.

Hintergrund: Um mindestens eine Eingangsklasse bilden zu können, sind 15 Schüler erforderlich. Die Höchstgrenze liegt bei 29 Schülern in einer Klasse.

Nach Schulgesetz und Klassenrichtzahl hatte die Stadt in den vergangenen Schuljahren in der Regel 15 Eingangsklassen gebildet. Dabei soll die Klassenbildung in den Schulen nicht ungleich verteilt sein. Das Problem: rechnerisch kommt ein Lehrer auf eine Klasse. Bei der Bildung ganz vieler kleiner Klassen werden automatisch mehr Lehrer benötigt. Für die Stadt sind die Klassenstärken immer wieder ein Balanceakt.

Zuwachs bekommt die Bodelschwingschule: 57 Kinder (42 im Vorjahr) wurden an der evangelischen Bekenntnisschule angemeldet, das bedeutet zwei Eingangsklassen.

Die Anmeldezahlen im einzelnen: Die Laurentiusschule mit den Standorten Dr.-Leve-Straße und Klosterstraße gewinnt Schüler: 42 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es 36. Ein Merkmal des pädagogischen Konzepts: der jahrgangsübergreifende Unterricht in den Klassen 1 und 2. Die jüngsten Anmeldezahlen stoßen erneut die Diskussion um die Schließung des Standorts an der Klosterstraße an. Der Standort Dr.-Leve-Straße müsste dann ausgebaut werden. Die Schule war im vergangenen Jahr von einer Bekenntnisschule in eine Gemeinschaftsschule umgewandelt worden.

Die Overbergschule meldet 43 Anmeldungen (Vorjahr 45 Schüler). Zwei Eingangsklassen können hier wieder gebildet werden.

Nahezu stabil bleiben mit 76 Kindern (Vorjahr 72) die Anmeldungen an der Everwordschule in Freckenhorst. Das bedeutet drei Eingangsklassen.

Die Wilhelm-Achtermann-Schule mit den Standorten in Milte (20 Schüler) und Einen (26 Schüler) meldet 46 Anmeldungen (Vorjahr 40). Das bedeutet jeweils eine Eingangsklasse.

Die Anmeldezahlen an der Dechant-Wessing-Schule in Hoetmar sind mit 38 Kindern auf gleich hohem Niveau wie im vergangenen Jahr. Für eine Klasse zu viele Schüler, dort wird es zwei komfortable Eingangsklassen geben. Hier hat sich die Tendenz der zwei Eingangsklassen bestätig, was allerdings auf Dauer auch bauliche Maßnahmen mit sich zieht.

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