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Abschluss der Buddenbaum-Wallfahrtswoche

Kapelle mit Leben füllen

Hoetmar

Zufrieden zeigte sich die Kapellengemeinschaft am Ende der Buddenbaum-Wallfahrtswoche. Trotzdem ist es ihr Ziel, die Wallfahrtskapelle weiter mit Leben zu füllen.

Von Stephan Ohlmeier

Schwester Reji und ihre Ordensschwestern predigten zur Marienverehrung in Südindien. Foto: Stephan Ohlmeier

Zahlreiche Pilger haben sich in der vergangenen Woche auf den Weg zum Gnadenbild der „Mutter vom Guten Rat“ in der Kapelle Buddenbaum gemacht, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern oder für einen Moment in Stille innezuhalten. „Wir sind froh und zufrieden, wie die Wallfahrtswoche verlaufen ist“, sagte Heiner Ruthmann als Vorsitzender der Kapellengemeinschaft im Rahmen der Abschlussandacht am Sonntagabend. „Halten Sie uns die Treue und versuchen Sie, noch mehr Menschen für diesen Wallfahrtsort, für Buddenbaum, zu begeistern“, so Ruthmann.

In den kommenden Jahren gelte es, die Wallfahrtskapelle Buddenbaum weiter mit Leben zu füllen. Um dieses Ziel zu erreichen, sei die gerade abgeschlossene Sanierung der Fassade der Kapelle ein wichtiger erster Schritt gewesen. Mit den Kollekten und Spenden aus der Wallfahrtswoche dürfte es demnächst auch gelingen, das Innere der Kapelle im neuen Glanz erstrahlen zu lassen: „Die Basis für die nächsten Jahrzehnte scheint gesichert.“

Einblicke in die Marienverehrung in Südindien

Derweil dankte Pfarrdechant Manfred Krampe zum Abschluss allen Engagierten, ohne deren Einsatz die Buddenbaum-Wallfahrtswoche undenkbar sei. Eine Besonderheit war die gemeinsame Predigt der Ordensschwestern Reji, Jyosna und Subi, die Einblicke in die Marienverehrung in Südindien gaben: „Wo Maria ist, ist Jesus. Und wo Jesus ist, ist Friede. Maria ist nicht nur die Mutter Gottes, sie ist die Mutter von uns allen.“ Der bedeutendste christliche Wallfahrtsort in Indien sei übrigens die Basilika „Unserer lieben Frau der Gesundheit“ in Velankanni, dem „Lourdes des Ostens“. Den musikalischen Schlusspunkt setzte die Hoetmarer A-Capella-Gruppe „Die Pinguine“, die einmal mehr zeigte, wie schön es in Buddenbaum klingt.

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